Gedanken die ich niemandem zeigen darf, schießen mir durch den Kopf. Ich bin verloren in einer Welt, aus der jegliches Versagen getilgt wurde. Einzig und allein das sichtbare verbleibt und reißt auf bis ins Unermessliche. Darf ich es nun unverfälscht wiedergeben? Plastische Taktik ... Nichts und niemand wird dem Wahnsinn verfallen. Auch du wurdest in diese ''wundervolle'', plastische Welt gesetzt. Eine Welt von Schönheit , wie es sie nicht geben dürfte. Aus unerklärlichen Gründen entzieht sich das Licht meinem Blick. Mein geplagtes Herz besteht als endlose Spiegelung fort. In deinem Auftrag tötet das Geheimnis. Für dich verbleibt das Geheimnis. Entfesseln sollst du die Zukunft nicht.....nicht in ihrer falschen Form. Verweile im Geheimen.
Gesamtzahl der Seitenaufrufe
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Dienstag, 24. Juli 2012
Night.
''Du solltest dich ausruhen ,meinst du nicht?''
- ''Nein...sonst schlafe ich noch ein.''
''Aber etwas Schlaf würde dir jetzt gut tun meine kleine.''
- ''Nein sonst wache ich morgen höchstwahrscheinlich wieder im Krankenhaus auf und du bist weg.''
''Möchtest du denn ins Krankenhaus?''
- ''Auf keinen Fall , ich will bei dir bleiben !''
''Gut, dann verspreche ich dir das ich morgen noch an deiner Seite sein werde wenn du die Augen öffnest.''
Er trug mich hoch ins Zimmer , legte mich aufs Bett , deckte mich zu und wischte mir die Tränen weg.
Ich war immer noch total aufgewühlt und weinte ganz schrecklich .
Als ich merkte das er sich von mir weg drehte rief ich :''Geh nicht weg!''
Daraufhin lächelte er und antwortete:''Wieso sollte ich denn? Ich will mich nur an mein Klavier setzen und dir etwas vorspielen damit du dich beruhigst.'' - ''Oh..'' .
Das Klavier befand sich in der Ecke des Schlafzimmers . Es war rotbraun , ein sehr schönes Klavier. Als er anfing zu spielen erkannte ich das Lied sofort . Yiruma - Kiss the rain .
Meine Augenlieder wurden schwer , mein Atem wurde ruhiger und ich wurde immer müder. Nach c.a 15 Minuten hatte ich mich beruhigt. Lee legte sich zu mir und umarmte mich . Dann fragte er : '' Diana magst du mich?''
Ich antwortete lächelnd : ''Ja ich mag dich.''
Er fragte : ''Wie sehr?''
Und ich antwortete : ''Ich liebe dich....''
Er lächelte und gab mir einen Kuss auf die Stirn. ''Ich liebe dich auch Diana. Sehr sogar.'' Ich schlief ein.
Seit dem höre ich dieses Lied immer wenn ich schlafen gehe. Yiruma - Kiss in the rain . Es beruhigt mich.
Die Liebe ist wie eine Reise durch ein fremdes Land.
Man muss den Mut haben alles hinter sich zu lassen ohne
zu wissen was vor einem liegt.
Jeder der sich die Fähigkeit erhält , schönes zu erkennen,
wird nie alt werden.
Sonntag, 27. Mai 2012
I'm sorry that I'm so dumb sometimes.
Ich saß auf dem Waldweg im Regen und weinte . Es war mir egal das ich halbnackt war. Es war mir egal das ich fror. Es war mir egal das es so Stockdunkel war. Es war mir egal das der Regen auf mich einschlug wie ein Wasserfall. Und es war mir auch egal ob mich jemand suchte oder nicht. Ich schreite und weinte . Mein Herz brannte und mein Hals schmerzte von meinem ganzen rumgeschreie. Jeder der mich in diesem Zustand gesehen hätte , hätte mich für eine Verrückte gehalten....vielleicht bin ich das ja auch . Mein Herz pochte und meine Hände zitterten. Ich bereute die Worte die ich gesagt hatte. Es ist alles wegen meinem großen Bruder gewesen....nein eigentlich war alles meine schuld ...aber Fakt ist : es ging um meinen Bruder . ich hatte Dinge gesagt die ich nicht hätte sagen sollen . Ich sagte etwas : ''Ich scheiße auf meinen Bruder ! Dieser Idiot kann aber auch garnichts richtig machen ! Ich hasse,hasse,hasse ihn ! Er soll mich in Ruhe lassen ! Es ist nicht sein Problem mit wem ich abhänge er hängt doch selber mit so Vollidioten rum ! Und er ist selbst einer ! Ich versuche wenigstens ein besserer Mensch zu sein als er !'' . Und dabei bemerkte ich viel zu spät dass er genau hinter mir stand . Wie konnte ich so etwas zu ihm sagen !? Ich weiß doch wie empfindlich er ist auch wenn er es nicht zeigt. Wenn man ihn sich ansieht , sieht er garnicht wie jemand aus , der so empfindlich ist. Er ist groß , hat schwarze Haare , Bronzefarbene Haut , dunkelbraune Augen , ist ziemlich gut gebaut , hat breite Schultern und ist ziemlich stark . Als ich mich dann umdrehte und in seine Augen blickte , traf mich der Schock. Seine Augen waren ganz weit aufgerissen und Wasser sammelte sich in seinen Augen. Ich sah ihn das erste mal seit 10 Jahren weinen (oder überhaupt irgendeine Emotion mir gegenüber zeigen ). Wie konnte ich dummes Kind so etwas nur sagen wobei ich doch wusste , dass er mich nur beschützen will. Ich schämte mich so sehr und rannte aus dem Haus . Ich rannte und rannte , weinte und schluchzte . Bis mich irgendwann jemand von hinten packte und mich auf den Boden schleuderte . Ich prallte sehr hart mit dem Kopf auf . Mein Schädel brummte . Vor mir standen 3 Jungs . Einer von ihnen war ziemlich groß , hatte braune Haut und eine lange Narbe im Gesicht . Er beugte sich zu mir runter und sagte dann : '' Na wenn das nicht mal die kleine Schwester von I ist . Jungs das ist eine gute Möglichkeit um es ihm Heim zu zahlen. Ich meine , wir haben hier seine Schwester. Hey warum heulst du...??Sie ist süß nicht !?'' ...Die anderen lachten. Ich war verwirrt . Was hatten diese Typen mit meinem großen Bruder zu tun !? Mein Kopf tat noch unheimlich weh und ich antwortete : ''Tut mir Leid...aber ich verstehe nicht ganz...'' . Ehe ich weiter reden konnte schlug der Junge mit der Narbe auf mich ein . Immer und immer wieder , und es war noch lange kein Ende dieser qualvollen Schmerzen in Sicht. Der Schmerz war unerträglich und irgendwann tat alles so weh dass ich mich kaum bewegen konnte. Als ich versuchte auf zu stehen riss er mir meine Ausschnitt auf. Ich hatte auch nicht viel an....nur mein ein Kleid das gerade mal meinen Hintern bedeckt mit dem ich immer schlafen gehe....und ich war Barfuß. Dass es gewitterte machte ihnen anscheinend nichts aus.Es war einfach so ein Schock für mich , diese Worte in der Gegenwart meines Bruders benutzt zu haben dass ich weg rannte ohne mir irgendetwas drüber zu ziehen . Plötzlich fuhr der er mit der Hand unter mein Kleid und mich packte die Angst . Doch genau in diesem Moment zerrte ihn sein Freund von mir runter mit den Worten : ''Eyy du Bastard das reicht ! Sieh sie dir doch an alter, du hast sie halb tot geschlagen es reicht wenn ihr Bruder sie erstmal so sieht....sie zu schlagen ist eine Sache aber schlage dir in Zukunft den gedanken aus dem Kopf , ein Mädchen zu vergewaltigen oder irgendetwas der gleichen .'' Sie gingen und ließen mich auf dem Waldweg im Gewitter zurück. Ich beschloss einfach liegen zu bleiben , mein Bruder durfte mich so nicht sehen. Auch wenn er mich abstoßend findet glaube ich trotzdem , das er mich mag. Und ich glaube tief in seinem Herzen , bedeute ich ihm noch etwas. Trotzdem.....er findet mich abstoßend und es ist soviel passiert.
Samstag, 19. Mai 2012
Shinde Miru ?
Ich rannte auf das Feld auf dem er mich vor Jahren zurück lies.
Verzweifelt versuchte ich meine Gedanken zu ordnen.
Es ist 5 Jahre her.
Und jetzt wo es wieder Mai ist , fühlt es sich an , als würde meine Seele erneut sterben.
Ich hoffte das Mama noch nicht die Polizei gerufen hatte um mich zu suchen .
In Wirklichkeit würde sie mich nicht vermissen.
Ich hatte es satt dort zu leben.
Dort wo ich unwillkommen war.
Wie eine Fremde.
Ich wollte mich wieder sicher fühlen.
Also packte ich meine Sachen und lief weg , ich wusste nur nicht wohin.
Ich setzte mich in die Mitte des Feldes und weinte still vor mich hin.
Garnichts wissen sie über mich , ja wohl !
Ich war schon immer einsam. Schon mein ganzes Leben lang. Von klein auf. Einsam und still. Ungeliebt und sehr ,sehr geduldig. Mama wusste das ich immer auf diesem Feld rumlungerte. Sie wusste nur nicht wieso und was für einen Hintergrund das ganze hatte. Da ich wusste sie würden hier zuerst nach mir suchen rannte ich ins Stadtzentrum . Ich wusste nicht wohin aber ich war fest entschlossen nicht zurück zu kehren ...nie wieder. Da stand ich also vor einem Kasino von dem ich wusste das hier nur Betrunkene rumhängen . ''Hey Baby , suchst du nach einer Übernachtungsmöglichkeit ? Ich habe ein nettes zu Hause '' , rief mir ein Mann zu . Er war älter als ich definitiv . Und betrunken . Um die 40 Jahre. Ich spielte mit dem Gedanken auf sein Angebot einzugehen . Ich brauchte immerhin wirklich einen Platz zum Übernachten und bei ihm würde ganz bestimmt niemand nach mir suchen. Doch ehe ich antworten konnte packte mich jemand an der Hand und zog mich nach hinten. Ein jüngerer Mann vielleicht 18-19 Jahre , groß , elegant gekleidet eigentlich ganz hübsch und mit rotbraunen Haaren stellte sich nun vor mich. Er schaute den betrunkenen Man kritisch an und sagte dann : ,,Bedauere , aber sie gehört zu mir ''.
Und ich dachte mir nur : Huh? Was?
Er hielt immer noch meinen Arm ganz fest und zog mich zum Parkplatz.
Daraufhin fragte er : ''Was macht ein Mädchen wie du um diese Uhrzeit bei solchen Typen!? Wie heißt du , liebes , hm''?
Ich fror in meinen rosa-farbenen Hot-Pans und meiner beigefarbenen Bluse. Ich hatte nicht daran gedacht mir eine Jacke an zu ziehen aber meinen Rucksack hatte ich dabei.
Zögernd antwortete ich : '' I-ich weiß nicht. Ich suche eine Übernachtungsmöglichkeit. Ich heiße Diana.''
Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er musterte mich und sagte dann : ,,Diana , ein wunderschöner Name. Du bist wohl eine Ausreißerin hm?'' - ''Tu nicht so als ob dich das interessieren würde du kennst mich ja garnicht ! Du hast keine Ahnung...'' - ''Das stimmt...ich kenne dich nicht. Wie wäre es damit , ich mache dir ein Angebot : Ich biete dir eine Übernachtungsmöglichkeit an und du erzählst mir mehr von dir.'' - ''Als ob es dich interessieren würde..'' - ''Wenn es mich nicht interessieren würde , würde ich dich nicht darum bitten.'' - ''Wie heißt du eigentlich ....!?'' - ''Ich heiße Lee.'' - ''hm.....'' - ''Also was ist nun , willst du mitkommen oder nicht ? Keine Sorge ich bin kein Aufreißer , falls du das denken solltest.'' - ''Ja ich komme mit und nein , das habe ich nicht gedacht.''
Während der Fahrt war es still. Als wir ankamen und er mir sein Haus zeigte ,stockte mir der Atem. Das Haus war riesig . Und Luxuriös nicht zu vergessen. Wir unterhielten uns eine ganze Weile . ich erzählte ihm was los war. Und aus welchem Grund auch immer , schien er mich interessant zu finden. Das sagte er jedenfalls. Lee war sehr höflich und nett. Er lies mich in seinem Bett schlafen und schlief dafür auf dem Sofa. Am nächsten morgen am Frühstückstisch drückte er mir seine Nummer in meine Hand . Daraufhin fügte er noch hinzu : ''Ich werde dich nach Hause fahren. Du kannst nicht für immer davon laufen das weißt du , kleines. Aber wenn was ist , bestehe ich darauf das du mich anrufst. Ich wünsche mir sogar generell das du mich anrufen wirst. Ich werde dir zu Seite stehen ''. Ich war irgendwie verblüfft und fragte : ''Wieso interessierst du dich so für mich ? Du kennst mich doch kaum...'' . Er lächelte und entgegnete : ''Glaube mir Diana , ich weiß mehr über dich als du dir im Klaren darüber bist . Ich kenne dich besser als du denkst....'' - ''Was? Wie meinst du das !? Woher kennst du mich ?! Und ...erkläre mir das ! Hast du nicht gestern gesagt du würdest mich kaum kennen !? Und-und wieso hast du mich dann all die Sachen gefragt wenn du mich angeblich kennst !?'' - ''Keine Sorge ich werde dir ein anderes Mal alles erklären.Ich fahre dich jetzt nach Hause. Sage deiner Mutter nicht das du ausgerissen bist. Es wäre besser du erzählst ihr das du bei einer Freundin warst und dort eingeschlafen bist.''
Ich nickte stumm.
Er fuhr mich nach Hause und meinte noch ich solle auf mich aufpassen.
Ehe ich zurück ins Haus ging drehte ich mich noch mal um und rief : ''Ach Lee warte , ich will dir noch was sagen ....!'' - ''Was ist denn ?'' - ''Ehm ...also....ich...danke... . Danke für alles''! Wieder umspielte ein leichtes Lächeln seine Lippen.
Seine Worte gehen mir nicht mehr aus dem Kopf ? Wer ist er ?.............
_________________________________________________________________
Ich wollte euch außerdem gerne einen blog vorstellen und zwar den von Mikah.
Ich finde ihren Blog sehr interessant.
Und ich finde es sehr süß ,das sie sich von meiner Playlist hat inspirieren lassen.
Montag, 30. April 2012
Und ich höre dich .
Und ich höre immernoch diesen Schrei. Egal wo ich hingehe. Er hallt durch die Gegend und durch die Leere Hülle meines Herzens. Ist dieser Schmerz nicht genug? Und ich sehe immer noch dieses schmerzverzerrtes Gesicht wie es auf den Grund vom See sinkt. ''Baby bitte ! Atme für mich ! Gib mir Zeit , ich bin bei dir !'' .
Wo gehst du hin ? Wo gehst du hin ? Und wohin würdest du gehen wenn du in der Lage dazu wärst ?
Dein Puls schlägt nicht mehr. Und dieser Anblick...dieser Schmerz...schmerzt so sehr wie es Schusswunden tun.
Nachts höre ich noch deinen Namen und es bringt mich fast um !
Und ich versuche mein bestes um mich zu verletzen , obwohl ich weiß das du das nicht wollen würdest. Was für ein egoistischer Mensch ich doch bin.
Eine Rasierklinge auf mein Handgelenk für jede ungeweinte Träne....meine Augen schließen sich...Krankenhaus...wieder zu hause ...try again.
Ich wollte ins Koma fallen und raste mit dem Roller in den dichten Wald. Unfall. Krankenhaus. Schon wieder überlebt. Ich will das sich unsere Herzen wieder vereinen. Ich will wieder zu dir.
Ich sehe dein Gesicht in meinen Träumen und es fühlt sich trotzdem nicht falsch an , was ich tue.
Der Schmerz wurde schlimmer. Also ging ich zum Arzt. Dieser verschrieb mir Pillen...als ob die mein Herz wieder zusammenflicken könnten.
Ich seh dich in meinen Träumen...noch schwimmend im See. Gott, wie du diesen See geliebt hast.
Ich will zu dir . Um jeden Preis. Obwohl...jetzt mache ich mir selbst ein bisschen Angst. Aber wenn ich bei dir bin..dann werde ich in Ordnung sein. Ich werde in Ordnung sein. Wenn ich wieder neben dir sitzen kann...und mit dir Reden...und die Schmetterlinge in meinem Bauch.... . Aber ob es jemals soweit kommen wird ? Bin ich wirklich in der Lage dazu ? Momentan sind die Schmetterlinge in meinem Bauch durch Messer ersetzt worden.
Oh Jay ... oh Jay...sie wollen mich wieder in die Klinik stecken....warum bist du nicht hier !? Warum !? Bitte verzeih mir.
Freitag, 27. April 2012
Gemeinsamkeit.
Ich saß mit einem Teil meiner Familie Nachts auf der Terrasse. Es war gegen 22.00 Uhr. Wir saßen auf der Terrasse und unterhielten uns alle miteinander. Aber diesmal...diesmal hatte ich das Gefühl dazu zu gehören . Dieses Beisammen sein ...es linderte den Schmerz der Einsamkeit und Verzweiflung in meinem Herzen. Alle waren da, außer mein großer Bruder. Ich blickte auf den leeren Platz neben mir. Ein stechender Schmerz durchfuhr meinen Körper. Mein Bruder fehlte mir so sehr. Er gehörte doch zu mir , wir waren immer eins, er gehörte an meine Seite. Doch er hat sich von mir abgewendet. Von uns allen. Er ist einsamer als ich. Er wollte nicht länger zu einer Familie gehören in der er keine Liebe bekommt. Und das alles wegen mir. Schon als kleines Kind hab ich die ganze Aufmerksamkeit meiner Eltern bekommen...und mein Bruder...er stand nur daneben und schaute traurig zu. Das Funkeln in seinen Kinderaugen war verschwunden. Trotzdem verbrachte er viel Zeit mit mir , er war immer für mich da. Immer an meiner Seite. Ich versuchte den Schmerz den er empfand mit meinem Dasein zu lindern. Doch es half nicht viel. Er hat viele Dinge in seinen jungen Jahren gesehen , die er nicht hätte sehen sollen. Seine Vergangenheit besteht aus Schmerz , Verlust , Trauer und vor allem Einsamkeit. Er hat mich immer beschützt. Das werde ich ihm nie vergessen. Doch heute sehen wir uns nicht mal mehr in die Augen . Jedes Mal wenn er nach Hause kommt , blicke ich in ein schmerzverzerrtes Gesicht. Ich merkte wie mir die Tränen kamen. Nachdem alle mit dem Essen fertig waren , erhob ich mich und wollte eine Runde im Wald laufen , welcher bis jetzt schon immer mein einziger Zufluchtsort gewesen war wenn ich alleine sein wollte. Doch bevor ich auch nur einen Schritt machen konnte ergriff jemand meine Hand . Schlagartig drehte ich mich um und sah in das besorgte Gesicht meiner Großmutter. ''Wo willst du denn hin,Kind?'',fragte sie. ''Eine Runde drehen'',antwortete ich eintönig . Meine Großmutter blickte in Richtung Wald und riss die Augen auf. Jetzt blickte sie erneut zu mir und sagte : ''Um diese Uhrzeit !? Doch nicht etwa im Wald,oder''!? Ehe ich antworten konnte fuhr sie fort. Jetzt sprach sie leise und mit ernster Miene : ''Vergiss nie mein Kind , sobald die Lichter der Straßenlaternen aufflammen erwachen die Dämonen aus ihrem Schlaf...'' . Ich schauderte , obwohl ich nicht daran glaubte ... . ''Großmutter an so was glaube ich nicht,das weißt du. Ich laufe doch nur eine Runde''. Sie dachte kurz über meine Worte nach und sagte dann : '' Na schön , aber bleib nicht all zu lange weg ja''? Ohne eine Antwort darauf zu geben nahm ich meine Taschenlampe und ging in den Wald. Es gab keine Laternen. Es war so dunkel das man nicht einmal die eigene Hand vor Augen sehen konnte. Und doch kannte ich den Weg auch ohne etwas zu sehen in und auswendig. Hier und da raschelte etwas , was mich etwas aufschrecken lies. Doch ich beruhigte mich mit dem Gedanken daran , dass es wahrscheinlich nur ein Hase oder ein Eichhörnchen gewesen sein würde. Als ich an eine sagen wir mal ''Lichtung'' ankam , an der sich der See befand setzte ich mich an das Ufer vom See. Dort brach ich endgültig zusammen . Der Schmerz in meinem Herzen zerriss mich . Ich weinte...nein ich schrie...in die Dunkelheit hinein : '' Bruder...oh Bruder... .''
Mittwoch, 11. April 2012
You left me here alone.
Es gibt eine Sache in meinem Leben die ich -so oft es geht- versuche zu vermeiden : Menschen in mein Herz zu schließen & sie zu lieben. Denn hinter der Liebe lauert der Schmerz. Und mit dem Schmerz komm ich nicht klar. Aber es passiert trotzdem. Immer & immer wieder. Weil es menschlich ist.
Und das schlimmste daran ist : jenen Menschen den man liebt zu verlieren. Ich habe jemanden verloren. Für immer . ...Jay... . Er ist tot . Und er ist der Grund warum ich eine Weile lang nichts mehr gepostet hatte. Ich werde nie darüber hinweg kommen , das weiß ich. Er ist nicht der erste Mensch den ich verloren habe , aber noch nie war der Schmerz so intensiv wie jetzt. Meine Schlafstörungen sind seit dem schlimmer geworden. Meine Albträume auch. Im Schlaf schreie ich , das behauptet jedenfalls meine Mutter. Niemand kann sich vorstellen , wie schwer es gerade ist , diesen Eintrag hier zu erstellen. Ich zwinge mich förmlich. Es ist meine Schuld das er nicht mehr an meiner Seite ist. Bei dem Versuch mich zu beschützen ist er umgekommen. Wäre ich nicht dort gewesen , wäre es nie soweit gekommen. Und bitte versucht mir nicht einzureden , dass es nicht meine Schuld ist. Seit seinem ...Tod..(und ich merke gerade wie es schmerzt dieses Wort zu benutzen ) , bin ich Jays Schwester ein Dorn im Auge. Sie schwört mir das Leben zur Hölle zu machen. Das finde ich okay. Anders habe ich es ja auch nicht verdient.
Seit er nicht mehr bei mir ist , verspüre ich nichts als innere Leere und Schmerz . Meine Eltern haben mich aufgegeben .
Wenn ich an seiner Stelle ertrunken wäre , wäre das alles garnicht so schlimm. Mich würde ja niemand vermissen. Aber Jay , hatte eine Familie und Freunde die ihn über alles lieb(t)en. Ich werde es mir nie verzeihen. Niemals. Und in dieser schweren Zeit einsam zu sein , macht alles noch schlimmer.
Und das schlimmste daran ist : jenen Menschen den man liebt zu verlieren. Ich habe jemanden verloren. Für immer . ...Jay... . Er ist tot . Und er ist der Grund warum ich eine Weile lang nichts mehr gepostet hatte. Ich werde nie darüber hinweg kommen , das weiß ich. Er ist nicht der erste Mensch den ich verloren habe , aber noch nie war der Schmerz so intensiv wie jetzt. Meine Schlafstörungen sind seit dem schlimmer geworden. Meine Albträume auch. Im Schlaf schreie ich , das behauptet jedenfalls meine Mutter. Niemand kann sich vorstellen , wie schwer es gerade ist , diesen Eintrag hier zu erstellen. Ich zwinge mich förmlich. Es ist meine Schuld das er nicht mehr an meiner Seite ist. Bei dem Versuch mich zu beschützen ist er umgekommen. Wäre ich nicht dort gewesen , wäre es nie soweit gekommen. Und bitte versucht mir nicht einzureden , dass es nicht meine Schuld ist. Seit seinem ...Tod..(und ich merke gerade wie es schmerzt dieses Wort zu benutzen ) , bin ich Jays Schwester ein Dorn im Auge. Sie schwört mir das Leben zur Hölle zu machen. Das finde ich okay. Anders habe ich es ja auch nicht verdient.
Seit er nicht mehr bei mir ist , verspüre ich nichts als innere Leere und Schmerz . Meine Eltern haben mich aufgegeben .
Wenn ich an seiner Stelle ertrunken wäre , wäre das alles garnicht so schlimm. Mich würde ja niemand vermissen. Aber Jay , hatte eine Familie und Freunde die ihn über alles lieb(t)en. Ich werde es mir nie verzeihen. Niemals. Und in dieser schweren Zeit einsam zu sein , macht alles noch schlimmer.
Sonntag, 8. April 2012
.......my life.
(Ich habe diesen Text vor genau 10 Minuten an mein ''Leben'' geschickt. ich hoffe......sie verzeit mir.)
____________________________________________________
Hey,
weißt du was. Ich hab dich gestern total vermisst. Du bist eigentlich das einzige , was ich aus raunheim vermisse. Weißt du , ich habe gestern geweint......weil ich dich vermisse. Du weißt garnicht wie sehr. Ich glaube du weißt garnicht wie wichtig du mir bist. Wie könntest du das auch, ich sage es dir viel zu selten. DU bist die EINZIGE....und das meine ich ernst.....person der ich blind vertraue. Wenn du mir befehlen würdest von einer klippe zu springen und sagen würdest , es passiert nichts....ich schwöre, ich wäre gesprungen. Weißt du wie oft ich an dich denke ? Nein weißt du nicht. Oft...sehr oft. Und immer wenn ich an dich denke, muss ich anfangen zu weinen. Selbst gerade wenn ich dir schreibe...weine ich....genau in diesem Moment. Yasmina , ohne dich an meiner seite ist mein leben garnichts. Im Grunde bist du mein Leben.Meine Mutter hat angst das ich depressiv werde. Und wenn ich es nicht besser wüsste, bin ich das schon. Ich habe seit einem halben jahr so gut wie garnicht das Haus verlassen. Ich gehe nur zur schule und wieder nach hause. Und wenn ich alleine bin , weine ich. Oder ich sitze den ganzen Tag auf einem Stuhl und starre aus dem Fenster. Dann fange ich an nach zu denken , über dich und über mein Leben...und dann fange ich wieder an zu weinen. Du weißt nicht wie ich mich fühle....ich bin alleine....ich bin einsam. Du kannst mich garnicht so sehr vermissen wie ich dich. Das ist unmöglich. Denn dich hat man nicht aus deiner gewohnten Gegend -deinem zu Hause - gerissen und in die Gasse geworfen.Du hast immernoch Leute mit denen du dich verstehst. Leute mit denen du über alles reden kannst. Leute denen du vertraust. Du hast Freunde. Du bist gut in der Schule. Du wirst das Schuljahr schaffen. Du bist Glücklich. ......ich aber nicht. Versteh das nicht falsch, ich freue mich das es dir gut geht....das du ein Leben hast....ich versuche dir nur zu schildern wie es mir geht. Auch wenn du es nicht mal annährend nachempfinden könntest. Weißt du....ich glaube du weißt garnicht wie viel du mir bedeutest. Manchmal denke ich du brauchst mich nicht. Denn ich weiß das ich dir nicht im entferntesten so viel bedeuten kann wie du mir. Sonst wärst du genauso unglücklich wie ich darüber, das wir getrennt wurden. Weißt du was ich in der schule mache !? Im Unterricht hocke ich rum und denke an dich.....und dann muss ich mir von meinen Lehrern anhören das ich zu nichts zu gebrauchen bin und das ich dieses Schuljahr nicht schaffen werde. Und weißt du was ich in den Pausen mache !? Jede pause...gehe ich ins mädchenklo....sperre mich in die hinterste Kabine und fange an zu weinen. Weil ich dich vermisse. Weil ich versagt habe.
Falls du dich fragst warum ich dir das schreibe und nicht eher am telefon gesagt habe....ganz einfach aus dem grund weil ich sofort angefangen hätte zu weinen.
Ich habe niemanden mehr.
Auch nicht Jay. Von dem sollten wir erst garnicht anfangen. Er ist aus meinem Leben verschwunden. Für immer.
Manchmal, habe ich Angst alleine zu sein , ich würde mir zutrauen das ich mir noch irgendetwas antue. Bei uns in der nähe ist ein see....manchmal male ich mir aus wie ich reinspringe und nie wieder auftauche.
Erinnerst du dich an das Geschenk das ich dir aus Marokko mitgebracht habe !?
Ich habe es immernoch.
In meiner Schublade.
Seit einem halben jahr.
Und ich habe es nicht angerührt.
Weil es Wunden und narben in meinem Herzen aufreisen würde ...weil es mich an dich erinnert.
ich werde dir nie so viel bedeuten wie du mir bedeutest, da bin ich mir sicher, aber du sollst ruhig wissen wie viel du mie bedeutest.
ich brauche dich wie luft zum atmen.
Und ich schwöre Yasmina....wenn ich dich nicht bald wieder sehe werde ich nicht mehr lange leben. Versprochen.
Montag, 19. März 2012
Don't come back at all.
Love is a heavy kiss when you don't deserve it.
It forgives, forgets, it never turns it’s back on you.
Love is an empty cup. It takes time to fill it up.
Even when you can't see it you can fill it lifting you.
______________
Da liefen wir also. Seite an Seite. Ich und Dylan ,welchen ich schon seit drei Jahren kannte. Es war nachts. Ich bin immer nachts unterwegs. Tagsüber ist alles grau und leblos. Nachts ist alles viel schöner , wie ich finde. Wir liefen Richtung Wald , lachten und unterhielten uns. Irgendwie musste ich die ganze Zeit an Jay denken , denn er kann es überhaupt nicht leiden wenn ich mit Jungs alleine unterwegs bin. Und erst recht nicht Nachts... . Dylan unterbrach mich in meinen Gedanken und fragte :"Ist was?". "Nein,wieso?"- "Du bist so still geworden. Woran denkst du?"- "Ach an nichts besonderes..Schule und sowas."- "Aber sicher".
Wir setzten uns auf eine Bank. Eine Eule und hier und da Geraschel aus den Bäumen waren zu hören. Niemand von uns sagte etwas. Wir saßen einfach nur völlig vertieft in unseren Gedanken da. Irgendwann sprach ich zu ihm:"Stimmt es,das..."- "...Das mit gestern Nacht? Ja es stimmt."- "Das sieht dir garnicht ähnlich."- "Wenn du wüsstest... ". Er sah mich an. Dylan redet nicht will. Aber er hört immer zu. Ja. Das könnte er stundenlang. "Komm, ich begleite dich nach Hause",sagte er anschliesend und nahm meine Hand. Ich senkte den Blick und antwortete:"Ich will aber nicht nach Hause. Zu Hause ist alles Scheiße". Ich spürte wie die Tränen über mein Gesicht rollten. Dylan nahm mich in den Arm. Kurz darauf sagte er :"Dir geht es also doch nicht so blendend wie du immer tust,hm?". Der kalte Wind kroch durch meine Jacke.Ich strich mir eine Sträne aus dem Gesicht.Ich versuchte meine Unsicherheit und Verbitterung zu überspielen und antwortete trotzig:"wieso interessiert dich das, bei dir ist es doch bestimmt genauso!". Er merkte es und lächelte. Dann legte er die Hand um meine Hüfte und sagte:"Sag mir, was ist es das dich so bedrückt?". "Das ist zu kompliziert."- "Ich habe Zeit."- "Nein hast du nicht..schau doch auf die Uhr."- "Für dich nehme ich mir alle Zeit der Welt." -"Ich bin aber müde."- "Kleines,eins muss man dir lassen,du weist wie man sich rausredet. Ich bringe dich nach Hause und morgen erzählst du mir was los ist."- "Ja mal sehen."
_________________
I feel like I'm shadowed by hazy stars above me.
And they're all shining bright for me.
I've seen days of chaos, winter rains that wouldn't leave.
But I came clean cause I believed.
_____
It forgives, forgets, it never turns it’s back on you.
Love is an empty cup. It takes time to fill it up.
Even when you can't see it you can fill it lifting you.
______________
Da liefen wir also. Seite an Seite. Ich und Dylan ,welchen ich schon seit drei Jahren kannte. Es war nachts. Ich bin immer nachts unterwegs. Tagsüber ist alles grau und leblos. Nachts ist alles viel schöner , wie ich finde. Wir liefen Richtung Wald , lachten und unterhielten uns. Irgendwie musste ich die ganze Zeit an Jay denken , denn er kann es überhaupt nicht leiden wenn ich mit Jungs alleine unterwegs bin. Und erst recht nicht Nachts... . Dylan unterbrach mich in meinen Gedanken und fragte :"Ist was?". "Nein,wieso?"- "Du bist so still geworden. Woran denkst du?"- "Ach an nichts besonderes..Schule und sowas."- "Aber sicher".
Wir setzten uns auf eine Bank. Eine Eule und hier und da Geraschel aus den Bäumen waren zu hören. Niemand von uns sagte etwas. Wir saßen einfach nur völlig vertieft in unseren Gedanken da. Irgendwann sprach ich zu ihm:"Stimmt es,das..."- "...Das mit gestern Nacht? Ja es stimmt."- "Das sieht dir garnicht ähnlich."- "Wenn du wüsstest... ". Er sah mich an. Dylan redet nicht will. Aber er hört immer zu. Ja. Das könnte er stundenlang. "Komm, ich begleite dich nach Hause",sagte er anschliesend und nahm meine Hand. Ich senkte den Blick und antwortete:"Ich will aber nicht nach Hause. Zu Hause ist alles Scheiße". Ich spürte wie die Tränen über mein Gesicht rollten. Dylan nahm mich in den Arm. Kurz darauf sagte er :"Dir geht es also doch nicht so blendend wie du immer tust,hm?". Der kalte Wind kroch durch meine Jacke.Ich strich mir eine Sträne aus dem Gesicht.Ich versuchte meine Unsicherheit und Verbitterung zu überspielen und antwortete trotzig:"wieso interessiert dich das, bei dir ist es doch bestimmt genauso!". Er merkte es und lächelte. Dann legte er die Hand um meine Hüfte und sagte:"Sag mir, was ist es das dich so bedrückt?". "Das ist zu kompliziert."- "Ich habe Zeit."- "Nein hast du nicht..schau doch auf die Uhr."- "Für dich nehme ich mir alle Zeit der Welt." -"Ich bin aber müde."- "Kleines,eins muss man dir lassen,du weist wie man sich rausredet. Ich bringe dich nach Hause und morgen erzählst du mir was los ist."- "Ja mal sehen."
_________________
I feel like I'm shadowed by hazy stars above me.
And they're all shining bright for me.
I've seen days of chaos, winter rains that wouldn't leave.
But I came clean cause I believed.
_____
Dienstag, 6. März 2012
I have nobody .
Es war nach Mitternacht .Heulend und vor Schmerzen gekrümmt lag ich in meinem Bett . Diese Einsamkeit in meinem Herzen schmerzte so sehr.Ja wirklich , sie erdrückte mich schon beinahe. Am liebsten hätte ich mir die Seele aus dem Leib geschriehen , aber das durfte ich ja nicht. Niemand durfte mich hören oder weinen sehen . Sonst wäre meine Mutter aufgewacht und hätte mich fertig gemacht. Sie hätte davon geredet wie schwach und erbärmlich ich bin. Ich spürte wie die Wunden auf meinem Körper brannten. Ich wollte mich jemanden anvertrauen , bloß wem? Jay wollte ich nicht länger belasten . Meinen Eltern kann ich auch nichts sagen und meine beste Freundin hat den Kontakt zu mir abgebrochen. Ich hätte mir am liebsten das Herz raus gerissen. Gefühle...wo zu sind sie überhaupt gut!? Es ist schwer. So unglaublich schwer. Ich drehe durch , verliere den Verstand. Ich habe fast zwei Tage lang nicht geschlafen und sehe schon aus wie eine Leiche . Warum kann nicht einfach alles so wie früher sein ...? Warum !? Wo ist die Liebe ...? Mama...wo ist die Liebe!? Wie viel muss ich noch durchmachen? Wie viel kann ich noch ertragen? Was habe ich getan , dass immer mir so was passieren muss!? Ich habe niemanden. Niemand kann sich vorstellen was für Qualen das sind. Niemand..
Sonntag, 19. Februar 2012
Pain was foreign. Foreign to me.
Ich ging aus dem Gerichtssaal mit gesenktem Blick . Es war furchtbar. Furchtbar , ihn wieder zu sehen und vor ihm und den Angehörigen alles Wort für Wort wieder erzählen zu müssen . Das er mich mehr als nur einmal vergewaltigt hatte , hatte ich nicht gesagt. Ich wollte und konnte nicht. Also wussten alle nur das ich einmal vergewaltigt wurde. 2 Jahre in einer Jugendstrafanstalt und 3 Monate Arest hatte er bekommen. Ungerecht. Unfair. Für mich unfassbar . Ich ging also aus dem Gerichtssaal und auf dem Flur brach ich dann zusammen . Es war zu viel. Zu viel auf einmal für mich.Ich viel auf die Knie . Mir wurde schwindelig . Ich hatte seid 2 Tagen nichts gegessen . Nur getrunken. Denn ständig musste ich an diesen Tag denken. Und jetzt war er da. Immernoch lag ich auf dem Flurboden. Mir war so schwindelig und schlecht . Und wieder kamen Erinnerungen hoch. Ich hörte hinter mir Jays Stimme und spürte seine Hand auf meiner Schulter . Er fragte mich die ganze Zeit was los war. Ich wollte ihm antworten doch ich konnte nicht. Meine Augen wurden schwer. Ich wollte sie offen halten , aber es ging einfach nicht. Es würde nun das siebte mal werden , indem ich ohnmächtig werde. Ich konnte nicht mehr. Meine Augen schlossen sich.
Montag, 13. Februar 2012
You'll never be alone.
Es war dunkel. Ich rannte. Ich hatte Angst. Es war schon sehr spät nachts und ich war aus dem Fenster der Klinik geklettert und weg gerannt. Eigentlich, dachte ich ja der Scheiß mit der Klinik wäre vorbei. Aber nachdem ich meiner Mutter vor Wut das Gesicht zerkratzt hatte , war ich wieder dort gelandet. Ich hatte dies getan weil meine Mutter etwas sehr verletzendes zu mir sagte und mich ohrfeigte. Sie sagte:"Du verdorbenes Miststück,du gehörst nicht mehr zu dieser Familie. Dein unschuldiges Lächeln ist befleckt, du bist hier nichts wert". In der klinik wurde meine Abwesenheit bemerkt und nach dem meine Eltern nicht an ihr Telefon gegangen waren hatten sie Jay informiert. So musste es jedenfalls gewesen sein denn nun rannte ich und Jay hinter mir her.Ich weinte. Ich weinte und rannte . Ich hatte keine Ahnung wohin, hauptsache Weg. "Diana! Diana was ist los mit dir !?Bleib doch bitte stehen , ich will mit dir reden." - "Ich will aber nicht mit dir reden! Lasst mich doch einfach alle in Ruhe !". Ich wusste dass er schneller als ich war und mich in Sekunden einholen würde. Trotzdem rannte ich . Plötzlich griff er nach meiner Hand und zog mich an sich. Ich schlug um mich ."Lass mich los!",rief ich. Jay hielt meine Hände ganz fest und redete beruhigend auf mich ein."Diana ganz ruhig , ich will für dich da sein." Ich beruhigte mich und versuchte mit dem Weinen auf zu hören,was leider nicht so klappte wie ich es wollte. Er wischte mir die Tränen weg und wir nahmen uns in die Arme."Diana,was ist los mit dir? Warum bist du von dort abgehauen?",flüsterte er mir ins Ohr. Es war kalt,der Regen prallte auf den Boden."Jay ich hab Angst alleine zu sein. Ich will da einfach nicht mehr hin,verstehst du!? Ich kann einfach nicht mehr..." . Er strich mir übers Haar und sagte: "Aber du kannst doch nicht einfach abhauen...ich habe mir Sorgen gemacht.Wir finden eine Lösung. Es wird alles gut. Ganz bestimmt. Ich liebe dich..."
Mittwoch, 1. Februar 2012
School of schrott.
Ich saß im Klassenraum an dem Gruppentisch . Neben mir saß Liam. Ich hasse ihn..ich habe Angst vor ihm. Die ganze Zeit starrte er mich an."Was guckst du denn so bekloppt!? Keine Hobbys!?", meckerte ich ihn an und versuchte meine unsicherheit zu verbergen. Daraufhin flüsterte er :"An deiner Stelle hätte ich die Klappe gehalten, freu dich auf die Pause ." Ich schluckte und antwortete ihm daraufhin nichts weiter. Die ganze Zeit schaute ich auf die Uhr . Ich hatte vor genau nach dem es klingeln würde , in das Mädchenklo zu verschwinden und mich dort zu verstecken . Eine Weile später packte ich schon die Schulsachen ein , denn in weniger als zwei Minuten würde es klingeln und die große Pause anfangen. Es klingelte und ich wollte gerade gehen , doch dann hörte ich die Stimme meines Lehrers ertönen :"Diana du hast Tafeldienst. Also wische bitte die Tafel". Am Türrahmen stand Liam und fügte hinzu:"Macht nichts, ich warte auf dich Schatzi". Wir waren die einzigen im Klassenraum . Ich,der Lehrer und Liam.Ich lies mir mit der Tafel Zeit. Machte alles ganz langsam , bis mich erneut die Stimme meines Lehrers zusammenzucken lies."Heute noch Mademoiselle, dein Freund wartet doch auf dich und ich muss auch langsam.",sagte er. Liam lachte."Er ist nicht mein Freund...",antwortete ich. Ich legte den Tafelschwamm weg und rannte aus der Tür. Nicht in die Mädchentoilette. Auch nicht auf den Schulhof. Sondern in den nächsten Flur im zweiten Stock und versteckte mich unter einer Treppe. Ich betete dafür das er mich nicht finden würde. Und er fand mich auch nicht. Es klingelte. Ich musste zur nächsten Unterrichtsstunde . Kurz bevor ich die Klasse betreten konnte zog mich jemand zurück. Ich drehte mich um. Es war Liam und er sah sehr verärgert aus. Ich fing an zu zittern. Und plötzlich presste er mich mit voller Wucht an die Wand. Ich spürte seinen Atem an meinem Hals. Kurz darauf flüsterte er mir ins Ohr:"Hör mal zu, auf dieses Hund-Katze-Maus Spiel hab ich so gar keinen Bock.Diesmal lasse ich dich damit durchgehen, aber das nächste mal solltest du dir besser überlegen was du tust ,kleines".
Samstag, 28. Januar 2012
Wurde getaggt.
Wurde getaggt von Mary Janót . Vielen dank , kleines.
1. Welche Augenfarbe hast du?
- Braun
2. Welcher Gegenstand hat in deinem Leben die wichtigste Bedeutung?
- Mein Tagebuch ,welches ich schon seit meinem neunten Lebensjahr führe.
3. Wärst oder bist du gerne Girlie?
- Kommt drauf an.
4. Was wünscht du dir in diesem Moment am meisten?
- In Ruhe gelassen zu werden.
5. Welches Teil trägst du am liebsten an dir?
- Mein Amulett .
6. Was von den verbotenen Sachen würdest du gerne mal tun?
- Weiß ich noch nicht,
7. Hast du eine Jugendsünde?
- Eine? Viele...ich würde sie eher als Verbrechen sehen.
8. Kannst du "Nein" sagen, wenn es darauf ankommt, dich zu schützen?
- Mal so . Mal so.
9. Das Meer oder die Berge?
- Die Berge.
10. Hast du schon ein Auto?
- Nein,
11. Würdest du deinen Blog aufgeben, wenn es von dir verlangt wird?
- Kommt drauf an wer es von mir verlangt und aus welchem Grund... .
Meine Fragen sind :
1. Wenn du dir aussuchen könntest ,wie du sterben willst, wie würdest du dich entscheiden?
2. ''Einseimkeit ist besser als in schlechter Gesellschaft zu leben'' - Wie siehst du das?
3. Hast du jemals in deinem Leben die Hand gegen irgendjemanden erhoben?
4. Wo hin würdest du reisen wenn du könntest?
5. Was tust du in deiner Freizeit?
6. Regen , Schnee oder Sonnenschein ?
7. Fällt es dir leicht, Vertrauen zu fassen?
8. Wie lange bloggst du schon?
9. Denkst du oft an dass, was noch kommt...an die Zukunft?
10. Was hältst du vom Thema ''Liebe'' ?
11. Hast du Geschwister? Wenn ja , hast du einen Guten Draht zu ihnen?
Diese Fragen gehen an :
und an (ich weiß leider nicht deinen Namen) : http://andhopeisjustaword.blogspot.com/
Montag, 23. Januar 2012
Let it snow,let it snow.
Ich lief durch die leerstehenden Straßen der kleinen Stadt in der ich früher schon mal als kleines Kind gelebt hatte. An meinem siebten Geburtstag waren wir weg gezogen und vor einigen Monaten beschloss meine Mutter wieder hier her zu ziehen. Nichts hatte sich geändert. Rein garnichts. Ich habe mich hier nie zu Hause gefühlt. Kurz blieb ich stehen und schaute mich um. Dann lief ich weiter. Keine Menschenseele . Keine vorbeifahrenden Autos. Stille. Es war so still dass ich es als etwas unheimlich empfand. Der Geruch von Regen lag in der Luft. Doch von Regen gab es keine Spur . Überall lag Schnee . Und mich ergriff dieses eigenartige Gefühl das ich an Wintertagen wie diesen oft bekam. Ich kann es nicht beschreiben , aber dieses eigenartige Gefühl, der Geruch von Regen , diese Stille und der Schnee ...sie lösten etwas in mir aus. Ich versuche mich zu erinnern wie schon oft aber es kam nichts. In meinen Erinnerungen gab es diesen einen Tag . Und ich weis das an diesem Tag etwas sehr schlimmes mit mir geschehen war . Dennoch weis ich nicht genau was. Ich kann mich nur an Bruchteile von diesem Tag erinnern. Ich habe dieses Bild vor mir , in dem ich mich an ein Kissen klammere und mit weit aufgerissenen Augen verstört vor mich hin und her Wippe. Die Tür öffnet sich und ein Junge kommt herein . Aber wer war dieser junge?!
Ich setzte mich auf eine kalte nasse Bank und versuchte mich krankhaft weiter zu erinnern. Und ich hatte wieder ein Bild vor mir. Ein Bild auf dem mich ein Mädchen versucht von dem Dach eines alten moderen Hauses zu stürzen. Als ich nur noch mit einer Hand an der Dachrinne hänge verschwindet sich durch das Fenster. Und plötzlich taucht wieder dieser junge auf und reicht mir die Hand. Wer war dieses Mädchen ?! Was war das für ein Haus !? Dieser Junge, ich weis das ich oft mit ihm alleine war. Aber an mehr kann ich mich nicht erinnern. Was war an jenem grauen Wintertag geschehen ? Die anderen, sie wissen es! Aber niemand will mir etwas sagen. Ich weis das meine Mutter alle Dinge die mich möglicherweise an etwas erinnern könnten auf den Dachboden verstaut. Den Schlüssel versteckt sie immer. Ich muss ihn suchen. Es ist so verrückt. Ich werde es herausfinden...was ist damals vorgefallen?...damals.
Ich setzte mich auf eine kalte nasse Bank und versuchte mich krankhaft weiter zu erinnern. Und ich hatte wieder ein Bild vor mir. Ein Bild auf dem mich ein Mädchen versucht von dem Dach eines alten moderen Hauses zu stürzen. Als ich nur noch mit einer Hand an der Dachrinne hänge verschwindet sich durch das Fenster. Und plötzlich taucht wieder dieser junge auf und reicht mir die Hand. Wer war dieses Mädchen ?! Was war das für ein Haus !? Dieser Junge, ich weis das ich oft mit ihm alleine war. Aber an mehr kann ich mich nicht erinnern. Was war an jenem grauen Wintertag geschehen ? Die anderen, sie wissen es! Aber niemand will mir etwas sagen. Ich weis das meine Mutter alle Dinge die mich möglicherweise an etwas erinnern könnten auf den Dachboden verstaut. Den Schlüssel versteckt sie immer. Ich muss ihn suchen. Es ist so verrückt. Ich werde es herausfinden...was ist damals vorgefallen?...damals.
Samstag, 14. Januar 2012
Rot,rot,rot.
Rot , rot , rot und schwankend. Dieses ganze Blut. In diesem Moment , in dem ich in den Spiegel schaue und die lange Narbe an meinem Becken bis zu der Gebärmutter sehe , habe ich wieder all diese Bilder vor mir. All diese Bilder schießen in Bruchteilen von Sekunden durch meinen Kopf. So viel Blut, ich will es nicht sehen. Ich schließe die Augen aber sie wollen mir nicht aus dem Kopf gehen. Mir wird schwindelig und schlecht. Ich falle auf die Knie. Ich wünschte du wärst jetzt hier , damit du verstehen könntest , warum ich damals sagte dass ich Angst habe mit mir allein zu sein. Du sollst mit eigenen Augen sehen und verstehen. Und ich hoffe du würdest erkennen, das ich ein schrecklicher Mensch bin. Das du mich lieber jetzt schon verlassen solltest bevor ich dich zu sehr ins Herz schließe und dich nicht gehen lassen kann. Du bist mit deiner liebenswerten Art ein weit entferntes Wesen das mich zur Verzweiflung treibt. Denn liebe ist vergänglich. Und ich wünschte wir hätten uns nie getroffen , dann könnte ich dich nie verlieren. Diese Herz zereissenden Gefüle werden ewig mit meiner Seele in der Dunkelheit leben. Wir haben uns aber getroffen...uns kennen gelernt...und wir lieben. Liebe... . Die Räder des Schicksals beginnen sich zu drehen. Dieses Geheimnis von dem niemand....niemand...niemand weis.Mein Schädel brummt und ich höre diese flüsternden Stimmen in meinem Kopf. Ich halluziniere. Ich falle, ich falle, ich falle und kann nicht mehr zurück. Selbst wenn ich diese Gedanken,Bilder und Erinnerungen einmeißle...niemals.
Sonntag, 8. Januar 2012
Rache.
Mein Herz schmerzt vor Schuldgefühlen. Und ich kann mich niemanden öffnen. Aus dem Grund , weil ich niemanden vertrauen kann. Und du liebe Lara , du hast mich damals verraten. Du warst die einzige der ich vertraut habe. Mit der ich über alles reden konnte. Und plötzlich merktest du , dass ich mich verändert hatte. Aber du wusstest nicht warum. Du hast voreilig gehandelt. Du sagtest ich wäre nicht mehr die , die ich einmal war. Dabei wusstest du zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal was in mir Vorging . Weinend erklärte ich dir das ich dir nicht sagen konnte was mit mir los war. Doch statt Verständnis zu zeigen gingst du einfach und liest mich alleine. Und als ich am nächsten Tag in die Schule ging tuschelten alle hinter meinem Rücken. Sie sagten Dinge die garnicht stimmten und mich zu tiefst verletzten. Und als ich herausfand das ausgerechnet du hinter all dem stecktest , hätte ich dir am liebsten die Augen ausgekratzt. Und ich bereue heute , es dir damals nicht heimgezahlt zu haben. Alle Leute kennen meinen Namen. Egal wo ich hingehe , alle kennen meinen Namen . Und sie alle reden immernoch über mich und glauben mich zu kennen. Diese Worte werden mir niemals aus dem Kopf gehen. Ich werde sie nie vergessen. Und sie brennen so sehr in meinem Herzen. Du hast den Namen meiner Familie in den Dreck gezogen. Und dafür bekomme ich die Schuld. Das alles habe ich nur dir zu verdanken und muss den Rest meines Lebens damit klarkommen. Das ganze ist jetzt zwei Jahre her. Und glaube mir Lara, es dauert nicht mehr lange, dann werde ich mich auf den Weg machen um dich zu suchen! Und dann gibt es keinen Ausweg mehr. Nur ich und du. Wahrscheinlich werde ich versuchen am Anfang des Gespräches vernünftig mit dir zu reden. Es wird mir schwer fallen , denn mein Hass auf dich ist über die Jahre gewachsen. Und ich weiß das wir in diesem Gespräch zu keiner Lösung kommen werden. Also werde ich dir nach dem Gespräch erst einmal die Fresse polieren. Und nach dem ich dies getan habe werde ich dein Leben auch zerstören genauso wie du meins zerstört hast.
Abonnieren
Posts (Atom)









