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Sonntag, 19. Februar 2012
Pain was foreign. Foreign to me.
Ich ging aus dem Gerichtssaal mit gesenktem Blick . Es war furchtbar. Furchtbar , ihn wieder zu sehen und vor ihm und den Angehörigen alles Wort für Wort wieder erzählen zu müssen . Das er mich mehr als nur einmal vergewaltigt hatte , hatte ich nicht gesagt. Ich wollte und konnte nicht. Also wussten alle nur das ich einmal vergewaltigt wurde. 2 Jahre in einer Jugendstrafanstalt und 3 Monate Arest hatte er bekommen. Ungerecht. Unfair. Für mich unfassbar . Ich ging also aus dem Gerichtssaal und auf dem Flur brach ich dann zusammen . Es war zu viel. Zu viel auf einmal für mich.Ich viel auf die Knie . Mir wurde schwindelig . Ich hatte seid 2 Tagen nichts gegessen . Nur getrunken. Denn ständig musste ich an diesen Tag denken. Und jetzt war er da. Immernoch lag ich auf dem Flurboden. Mir war so schwindelig und schlecht . Und wieder kamen Erinnerungen hoch. Ich hörte hinter mir Jays Stimme und spürte seine Hand auf meiner Schulter . Er fragte mich die ganze Zeit was los war. Ich wollte ihm antworten doch ich konnte nicht. Meine Augen wurden schwer. Ich wollte sie offen halten , aber es ging einfach nicht. Es würde nun das siebte mal werden , indem ich ohnmächtig werde. Ich konnte nicht mehr. Meine Augen schlossen sich.
Montag, 13. Februar 2012
You'll never be alone.
Es war dunkel. Ich rannte. Ich hatte Angst. Es war schon sehr spät nachts und ich war aus dem Fenster der Klinik geklettert und weg gerannt. Eigentlich, dachte ich ja der Scheiß mit der Klinik wäre vorbei. Aber nachdem ich meiner Mutter vor Wut das Gesicht zerkratzt hatte , war ich wieder dort gelandet. Ich hatte dies getan weil meine Mutter etwas sehr verletzendes zu mir sagte und mich ohrfeigte. Sie sagte:"Du verdorbenes Miststück,du gehörst nicht mehr zu dieser Familie. Dein unschuldiges Lächeln ist befleckt, du bist hier nichts wert". In der klinik wurde meine Abwesenheit bemerkt und nach dem meine Eltern nicht an ihr Telefon gegangen waren hatten sie Jay informiert. So musste es jedenfalls gewesen sein denn nun rannte ich und Jay hinter mir her.Ich weinte. Ich weinte und rannte . Ich hatte keine Ahnung wohin, hauptsache Weg. "Diana! Diana was ist los mit dir !?Bleib doch bitte stehen , ich will mit dir reden." - "Ich will aber nicht mit dir reden! Lasst mich doch einfach alle in Ruhe !". Ich wusste dass er schneller als ich war und mich in Sekunden einholen würde. Trotzdem rannte ich . Plötzlich griff er nach meiner Hand und zog mich an sich. Ich schlug um mich ."Lass mich los!",rief ich. Jay hielt meine Hände ganz fest und redete beruhigend auf mich ein."Diana ganz ruhig , ich will für dich da sein." Ich beruhigte mich und versuchte mit dem Weinen auf zu hören,was leider nicht so klappte wie ich es wollte. Er wischte mir die Tränen weg und wir nahmen uns in die Arme."Diana,was ist los mit dir? Warum bist du von dort abgehauen?",flüsterte er mir ins Ohr. Es war kalt,der Regen prallte auf den Boden."Jay ich hab Angst alleine zu sein. Ich will da einfach nicht mehr hin,verstehst du!? Ich kann einfach nicht mehr..." . Er strich mir übers Haar und sagte: "Aber du kannst doch nicht einfach abhauen...ich habe mir Sorgen gemacht.Wir finden eine Lösung. Es wird alles gut. Ganz bestimmt. Ich liebe dich..."
Mittwoch, 1. Februar 2012
School of schrott.
Ich saß im Klassenraum an dem Gruppentisch . Neben mir saß Liam. Ich hasse ihn..ich habe Angst vor ihm. Die ganze Zeit starrte er mich an."Was guckst du denn so bekloppt!? Keine Hobbys!?", meckerte ich ihn an und versuchte meine unsicherheit zu verbergen. Daraufhin flüsterte er :"An deiner Stelle hätte ich die Klappe gehalten, freu dich auf die Pause ." Ich schluckte und antwortete ihm daraufhin nichts weiter. Die ganze Zeit schaute ich auf die Uhr . Ich hatte vor genau nach dem es klingeln würde , in das Mädchenklo zu verschwinden und mich dort zu verstecken . Eine Weile später packte ich schon die Schulsachen ein , denn in weniger als zwei Minuten würde es klingeln und die große Pause anfangen. Es klingelte und ich wollte gerade gehen , doch dann hörte ich die Stimme meines Lehrers ertönen :"Diana du hast Tafeldienst. Also wische bitte die Tafel". Am Türrahmen stand Liam und fügte hinzu:"Macht nichts, ich warte auf dich Schatzi". Wir waren die einzigen im Klassenraum . Ich,der Lehrer und Liam.Ich lies mir mit der Tafel Zeit. Machte alles ganz langsam , bis mich erneut die Stimme meines Lehrers zusammenzucken lies."Heute noch Mademoiselle, dein Freund wartet doch auf dich und ich muss auch langsam.",sagte er. Liam lachte."Er ist nicht mein Freund...",antwortete ich. Ich legte den Tafelschwamm weg und rannte aus der Tür. Nicht in die Mädchentoilette. Auch nicht auf den Schulhof. Sondern in den nächsten Flur im zweiten Stock und versteckte mich unter einer Treppe. Ich betete dafür das er mich nicht finden würde. Und er fand mich auch nicht. Es klingelte. Ich musste zur nächsten Unterrichtsstunde . Kurz bevor ich die Klasse betreten konnte zog mich jemand zurück. Ich drehte mich um. Es war Liam und er sah sehr verärgert aus. Ich fing an zu zittern. Und plötzlich presste er mich mit voller Wucht an die Wand. Ich spürte seinen Atem an meinem Hals. Kurz darauf flüsterte er mir ins Ohr:"Hör mal zu, auf dieses Hund-Katze-Maus Spiel hab ich so gar keinen Bock.Diesmal lasse ich dich damit durchgehen, aber das nächste mal solltest du dir besser überlegen was du tust ,kleines".
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