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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Wer bin ich für euch?

Ihr seid immer um mich herum. Schule...für euch bin ich die beste Freundin. Doch ihr meine Lieben, ihr seid mir so fremd. Ich höre euch an.  Eure Probleme und Sorgen. Zeige Mitgefühl , aber in Wirklichkeit seid ihr mir so egal. Und dafür hasse ich mich. Ihr und eure Probleme...ihr juckt mich nicht. Ihr interessiert mich nicht. Ich vertraue euch nicht. Ich lache über all eure Witze obwohl sie mich langweilen. Ich schenke euch meine Zeit und Aufmerksamkeit, dabei will ich nur alleine sein. Ihr glaubt mich zu kennen. Doch das tut ihr nicht. Niemand. Niemand von euch kann bis tief in mein Herz eindringen . Ich kann mich euch nicht anpassen. Und ich will es auch nicht. Zu Hause .... Mama? Papa? Großer Bruder? Wer bin ich für euch? Wer bin ich wirklich    
für euch? Auch ihr, auch ihr,auch ihr, ihr seid mir so fremd. Auch ihr...ihr kennt mich nicht. So bald ich das Haus betrete, überkommt mich ein Gefühl von Trauer und Verzweiflung. Weil ich von da an weiß, wie mein Tag zu Ende gehen wird. Ich lasse mich in mein Bett fallen, heule mir die Augen wund und schlafe dann irgendwann ein. Ich fühle mich nicht zu Hause. Ich fühle mich wie in einem Käfig. In eurer Gegenwart muss ich mich zum Lächeln zwingen. Obwohl ich euch in solchen Momenten am liebsten den Kopf abschlagen würde. Undzwar dafür, das ihr mich so fertig macht. Dafür, das selbst ihr, meine Eltern , mich nicht ernst nehmen und nicht lieben. Aber ihr seid immer noch meine Eltern. Ich bewege mich wie in Trance durch diese Welt und mein Leben. Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren . Habe immer noch  nicht realisiert, das all dies die Realität ist. Realität. Ich gehöre hier nicht her. Nicht in diese Welt. Ich gehöre nirgendwo hin. Weil mich niemand versteht. Egal wo ich hin gehen würde, ich würde nie glücklich werden. Und ich....ich frage mich....wer bin ich eigentlich?...wer bin ich?  Erst jetzt merke ich , wie einsam ich bin. Es ist ein Stich in mein Herz. Und mit jeder Zeile die ich hier niederschreibe, kullern die Tränen. Mit  jedem Wort , mit jedem Punkt und Komma , mit jedem Satz. Es gab niemanden in meinem Leben, der mir Wärme spenden kann. Niemand bis auf ihn. Niemanden bis auf Jay. Aber selbst du mein Liebling , tust mir weh wenn du mir sagst du liebst mich und mich in deinen Armen hältst. Weil ich immer daran denken muss das Liebe vergänglich ist. Weil ich weiß, das jede Beziehung ein Ende haben wird. Weil ich Angst habe, dass du , der einzige der meine Seele am Leben hält, irgendwann aus meinem Leben verschwinden wird. Und dann...dann bin ich wieder ganz alleine. Ganz,ganz, alleine. So allein. Manchmal , denke ich darüber nach , meinem Leben ein Ende zu setzen. Aber ich tue es nicht, weil ich immer noch davon Träume, das alles gut werden könnte.Auch wenn ich weiß , dass es wahrscheinlich nicht gut werden wird. Trotzdem will ich warten. Und so lange muss ich leiden, mich durch jenes Leben quälen. Wenn ihr nur wüsstet , wie sehr mich diese Einsamkeit quält. Wir leben in einer verdorbenen Gesellschaft. Diese Leute.......ich hasse sie. Ich hasse mich. Ich verachte diese Welt. Die Suche nach mir Selbst hat so eben begonnen.

Dienstag, 27. Dezember 2011

You should let me... .

"Lasst mich doch einfach in Ruhe !",schrie ich meine Eltern an und rannte aus dem Haus. Ich hörte meinen Vater noch sagen:"Die kommt schon wieder..". Es war recht spät . Irgendwas mit 22.00 Uhr. Die Straßen waren leer. Wahrscheinlich weil alle glücklich mit ihren Familien zu Hause saßen und Weihnachten feierten. Nur ich nicht! Ich hasse es! Ich war sauer. So sauer und lief am Rand des Waldes in Richtung See. "Ich will keinen von ihnen Wiedersehen ! Keinen!", sagte ich mir in Gedanken und war schließlich an der Brücke die über den kleinen See führte angekommen . Man konnte so gut wie garnichts sehen , aber das war mir egal. Hauptsache ich war alleine. Ich schaute runter auf den See. Er wirkte recht unheimlich. Das Wasser sah schwarz aus. Ich versank in Gedanken . "Niemand von ihnen würde mich vermissen. Niemand... . Niemand auser ...Jay. Er tut so viel für mich wie kein anderer. Ich stehe so tief in seiner Schuld..", plötzlich wurde ich durch ein Racheln aus meinem Meer voller Gedanken gerissen. Ich blickte zur rechten Seite. Dort stand jemand. Nur ich wusste nicht wer es war. Die Person näherte sich mir mit langsamen Schritten . "Was machst du hier drausen ?", fragte mich eine Jungenstimme."Wer bist du?",fragte ich. Und die Person antwortete:"Niemand wichtiges und du?". Schließlich standen wir uns gegenüber . "Kann dir doch egal sein wer ich bin...", antwortete ich eintönig. "Mädchen wie du sollten um diese Uhrzeit besser zu Hause sein." - "Und Jungs wie dich geht das garnichts an". Ich konnte sein Gesicht immer noch nicht erkennen. Seine Stimme kam mir bekannt vor. Und auf einmal spürte ich seine Hand auf meiner Brust. Sofort schubste ich ihn von mir weg und schrie ihn an :"Spinnst du!?" . Daraufhin warf er mich zu Boden und legte sich auf mich. "Weißt du jetzt vielleicht wer ich bin ?! Erinnerst du dich wieder?!". Ich erstarrte und riss die Augen auf. Diese warme Stimme , seine Art zu sprechen...warum war mir das nicht gleich aufgefallen!? Wie konnte ich nur so dumm sein!? Und dann dachte ich mir: Warum ich!? "Du machst dir alles noch schwerer vor Gericht!",sagte ich. Daraufhin fuhr er mit seinem Finger an meinem Hals entlang und antwortete unbeeindruckt:"Ich habe dir doch gesagt ich werde da eh heil rauskommen. Auserdem, habe ich dich vermisst mein Schatz". Ich brach in Tränen aus war aber fest entschlossen mir das nicht gefallen zu lassen. Als ich beganng um mich zu schlagen nahm er meine Hände und zog sie an sich. Ich versuchte mich los zu reißen , aber ich schaffte es nicht. Es schien so als würde er sich nicht einmal anstrengen. Und dann schossen mir die Fragen in den Kopf: Wie hat er mich gefunden? Ist das ein unglücklicher Zufall?! Oder hat er mich verfolgt?! Er knüpfte meine Hose auf und riss sie dann gewaltsam runter. Als ich versuchte ihn zu treten schlug er auf mich ein. Er riss meinen Mantel auf, ebenso mein Oberteil so das ich bei extremer Kälte auf dem kalten Boden lag. "Bitte tu mir das nicht noch einmal an . Ich gebe dir was du willst aber lass mich gehen!" - "Ich will aber dich. Nur dich .", die letzten Kleidungsstücke bei mir fielen. Und es war kalt . So kalt. So kalt das es weh tat.Er drang in mich ein und drückte dabei mein Becken fest runter das ich aufschrie. Es tat so weh. Er tat mir absichtlich weh, das wusste ich. Ich wusste das er sehen wollte wie ich mich vor Schmerzen krümme. Das er mich weinen sehen wollte. Das er mich vor Schmerz aufschreien hören wollte. Ich weiß wie er tickt. Ich wollte ihm die's nicht gönnen. Zähne zusammen beisen hieß es für mich. Auch wenn es nicht immer klappte.Und trotz der ganzen Schmerzen wehrte ich mich nicht. Weil es zwecklos war und weil ich es hinter mich bringen wollte. Vorallem aber weil mich diese Kälte fast umbrachte!Als er fertig war, ging er von mir runter und fügte bevor er ging hinzu:"War schön dich wieder zu sehen mein Schatz ". Dann verschwand er in der Dunkelheit hinter dem verwilderten Waldweg. Schnell rappelte ich mich auf zog mich an und rannte los. Ich wusste nicht wohin denn ich konnte nichts sehen. Ich kam mir halb erfroren vor. Vielleicht war ich das auch. Lauter bilder die mir durch den Kopf schossen vernebelten mir die sicht .Ich hielt kurz an um Luft zu holen und rannte dann weiter Richtung Stadtzentrum. Ich ging in eine leere Gasse und brach dort in mich zusammen. Erneut brach ich in Tränen aus. Es war kalt, ich spürte die Angst bis tief in meine Knochen. Mit weit aufgerissenen Augen blickte ich ins leere . Zu tief saß der Schock. Mein Magen knurrte. Ich hatte seid fast zwei Tagen nichts mehr gegessen. Ich hatte keinen Hunger ...wirklich nicht. Ich kramte mein Handy aus der Jackentasche und versuchte Jay zu erreichen. Er ging dran. Mit weinerlicher Stimme sprach ich in den Hörer:" Jay wo bist du?! Bitte komm zu mir! Ich brauch dich! Ich will dich bei mir haben! Bitte!" - "Was ist passiert!?" - "Das kann ich dir jetzt nicht ..." - "Wo bist du?!" - "Stadtzentrum , hinter New Yorker in der Gasse..." - " Bleib wo du bist ich bin gerade zufällig in der Nähe." -, wir beendeten das Telefonat . Je mehr ich daran dachte was passiert war , desto mehr weinte ich und wollte Jays Nähe. Nach wenigen Minuten war er da. Ich rappelte mich auf und fiel ihm direkt in die Arme. Immer noch heulend sagte ich:"Jay.." und drückte ihn an mich . "Schatz, was ist los?Was ist passiert?!Wer hat dich so zugerichtet?" - "Ich-Ich-ich...Jay..ich.." - "Ganz ruhig, ich bin doch bei dir.", ich erzählte ihm was geschehen war. Und plötzlich hatte ich das Gefühl keinen Boden mehr unter den Beinen zu haben. Alles verschwomm . Ich fiel um, spürte aber den Aufprall nicht. Das wieder rum lag daran, das Jay mich aufgefangen hatte. Meine Augen schlossen sich und als ich sie wieder öffnete lag ich wieder in der Klinik. Jemand Griff nach meiner Hand. Es war Jay. Ich schaute zu ihm hoch und sagte :"Du solltest jetzt eigentlich bei deiner Familie sein und feiern." - "Das selbe könnte ich zu dir sagen." - "Es tut mir so leid." - "Dir muss garnichts leid tun mein Schatz.", er küsste mich auf die Stirn und blieb so lange bis ich einschlief.
Warum ich das alles hier schreibe? Weil es mich entlastet. Schreiben ist Balsam für meine Seele. Und ich fühle mich so schuldig. Ich hätte nicht zum See gehen sollen. Ich hätte Jay niemals anrufen sollen . Ich hätte alleine verrecken sollen. Ich hab alles kaputt gemacht. So verlief mein heilig Abend also. Das schlimmste Weihnachten in meinem Leben. Hoffentlich hattet wenigstens ihr schöne weihnachten .

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Note to self: Abnehmen!

Ich habe seid kurzem einen neuen Blog hinzugefügt indem ich über meinen Weg schlank,dünn,whatever zu werden. Naja. ihr könnt ja einmal reinschauen.  Thinspo's,ernährungspläne,Rückschläge,Erfolge,Wichtige Hinweise und C.o.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Oh, how you doing me.

Wir lagen ganz dicht bei einander . Seine Hände um meine Hüften. Meine an seinem Brustkorb . "Diana"-sagte er leise.Ich hob den Kopf und sah in seine dunkelgrünen Augen.Ich antwortete:"Was ist?". Daraufhin lächelte er und meinte :"Nichts,ich wollte nur deine Stimme hören". Ich lächelte ebenfalls . Das erste mal seit langem. Und ganz plötzlich schossen mir wieder 'diese Bilder' durch den Kopf. Warum wusste ich nicht . Mein Atem wurde lauter und ungleichmäßig . Mein Körper zitterte und ich versuchte mühesam die Tränen zurück zu halten.Vergeblich. Eine Träne nach der anderen rollte an meiner Wange hinunter. Jay merkte natürlich vom ersten Moment an das etwas nicht stimmte. Er fragte nicht was los sei, denn das konnte er sich denken. Vorsichtig nahm er mich in seine Arme und zog mich behutsam an sich."Es wird alles wieder gut Diana. Es wird alles wieder gut. Das verspreche ich dir". Wenn Jay so etwas sagte , dann glaubte ich ihm das auch. Und das habe ich nie bereut. Jay wusste immer wie man mich beruhigt. Er ist der einzige der Weiß wie man mit mir umgeht. Kurz darauf fing er an zu erzählen:"Weißt du noch damals, nachts auf dem Hügel?"- Ich nickte. Und er erzählte weiter. Ich hörte ihm aufmerksam zu. Langsam wurde ich müde , meine Augen wurden schwer und schlossen sich. "Jay...", flüsterte ich leise und tastete nach seiner Hand. Bis ich sie schließlich fand und festhielt. Meine Augen waren immer noch verschlossen denn ich war so müde geworden das ich sie garnicht mehr öffnen konnte.Er küsste mich und sagte:"Ich werde immer für dich da sein, egal was zwichen uns passieren sollte." Nachdem er dies aussprach spürte ich seine weichen Lippen erneut auf die meiner. Und wieder wiederholte ich flüsternd:"Jay..." und schlief ein.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Absturz

Ich darf seit kurzem wieder in die schule . Naja, ich wollte es unbedingt und habe so lange gebettelt bis sie es mir erlaubt haben. Ich langweile mich nämlich und will nicht den ganzen Tag mit mir in einem Raum sein. Zu riskant.Ich habe anders als die anderen nur vier Stunden Schule. Mittlerweile habe ich schon wieder keine Lust auf Schule. Das liegt einzig und allein an Berkan und den Lehrern. Berkan .... Ich hasse ihn. Ich verstehe nicht weshalb er mich versucht so runter zu ziehen. Ich habe ihn nie etwas getan . Nie.. . Er hetzt alle gegen mich auf. Aber das ist mir egal. Ich brauche die anderen garnicht. Ich will sie nicht . Oder ist es eher so das mich niemand will? Ja. Berkan hat recht . Ich gehöre hier nicht her. Und das will ich auch nicht . Trotzdem verletzt es mich. Jedes Wort das sie sagen. Ich wünschte ich könnte hier weg...ganz weit,weit,weg. Physich geht es mir auch nicht besser. Nachts heule und schreie ich mir den Leib aus der Seele. Tags über bin ich müde und kaputt. Ich bin immer kaputt . Weswegen ich nach der Schule immer sofort schlafen gehe. Ich nehme meine Medizin nicht mehr, bin deprimiert, verzweifelt, einsam. Ich bin nur noch ein wandelndes Skelett. Oder eine Marionette die mit den Ärzten 'Spiel mir das Lied vom Tod' spielt. Ich kann nicht mehr. Wenn mich doch nur jemand verstehen würde..... . Ich will das alles nicht mehr. Ich bin gefallen. So tief gefallen. Absturz.