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Freitag, 25. März 2011

Kaputt...

Der Tag an sich , fing garnicht so schlecht an . Nur nach der Schule , als ich wieder zu Hause war, fing der ganze Stress an . Ich hatte auf das gemeckere und geschimpfte meiner Eltern und meines Bruders einfach nicht geantwortet. Ich ging einfach in mein Zimmer. Kopfhörer rein , MP3 Player an , Realität aus und hallo Sorgenfreies Leben.Und erneut, fing es an zu regnen. Das hielt mich nicht davon ab , mich mit meiner Freundin zu treffen. Nach c.a zwei Stunden traf ich mich mit meiner besten Freundin, ich ließ mir nichts anmerken. Ich halte es eigentlich immer für unnötig , jemanden meine Probleme zu erzählen. Warum sollte ich denn auch? Dadurch würde sich ja auch nichts ändern. Ich würde mich auch nicht entlasteter fühlen. Denn ich weiß, ich muss meine Probleme selbst regeln . Wie ich immer so schön sage : ,, Macht was ihr wollt, aber am Ende kämpft eh jeder für sich´´. Alles war ganz okay, nur war da wieder jemand, der alles noch schlimmer machen würde, als es schon ist . SMS. Von ihm? Woher hatte er meine Nummer? Der Inhalt dieser message , war alles andere als beruhigend.Ich musste sofort nach Hause. Meine Freundin verstand die Welt nicht mehr und lief mir nach. Ich sagte ihr, sie solle gehen. Doch sie wollte nicht. Ich wollte nicht, dass ihr , dank mir, noch etwas zustoßen würde. Es war nun sogar schon dunkel. Es galt keine Zeit mehr zu verlieren. Mir blieb nichts anderes übrig als sie anzuschreien und runterzumachen . Denn dann würde sie freiwillig gehen und sie wäre schon einmal sicher. Hat auch gut funktioniert. Ich musste mich nun beeilen. Musste losrennen und nicht halt machen , bevor ich vor meiner Haustür war. Also rannte ich . An der Baustelle vorbei, über die Zuggleise, unter der Bahnhofstation , durch die Unterführung , am Hallenbad vorbei und durch den Wald. Ich war fast zu Hause. Doch ich konnte nicht mehr. Bin stehen geblieben. Musste erst einmal Luft holen. Ich war auf einem Parkplatz . Und ausgerechnet in diesem Moment , musste ,er´ mit seinen  Freunden auftauchen. Also rannte ich wieder los. So schnell ich konnte. Bis ich zu Hause war. Mein Herz schlug so laut, dass ich es förmlich hören konnte. Und meine Hände und Beine zitterten. Ich schloss die Tür auf. Betrat das Gebäude , dass sich ,, mein Zuhause´´nannte . Dann ging ich in mein Zimmer und schloss die Tür ab. Nicht lange, dann brach ich zusammen. Und dann kam noch der Schuldruck dazu . Ich musste morgen drei Schularbeiten schreiben und meine Hausaufgaben waren auch noch nicht fertig. Die Jungen aus meiner Klasse fingen auch schon mit Drohungen an. Aber, vor denen, braucht sich kein Schwein zu fürchten. Also, ich tue es jedenfalls nicht . Noch in dieser Nacht, kamen mir all die Erinnerungen hoch . All die Erlebnisse die schon längst , in Vergessenheit geraten waren. All das, was sie mir angetan hatten. Und ich bekam das Gefühl, das wäre erst der Anfang. Noch in dieser Nacht, bekam ich hohes Fieber und wurde schwer krank... .Und die endlose Kette , der Regentage , geht weiter.


Deswegen war ich heute nicht in der Schule. Ich muss dem ganzen ein Ende setzen . Ich bin zu tief gefallen . Solange man versucht , denn Verstand nicht zu verlieren , ist alles gut . Nun werde ich alle Hebel in Bewegung setzen . Auch wenn ich dafür, ein wenig so werden muss, wie früher. Aber, auf eine Sache bin ich stolz. Egal wie oft sie es getan haben und egal wie tief ich gefallen bin , ich habe nie vergessen, wer ich bin . Und deswegen glaube ich fest daran , dass es Berg aufwärts gehen wird.

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