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Montag, 30. April 2012

Und ich höre dich .



Und ich höre immernoch diesen Schrei. Egal wo ich hingehe. Er hallt durch die Gegend und durch die Leere Hülle meines Herzens. Ist dieser Schmerz nicht genug?  Und ich sehe immer noch dieses schmerzverzerrtes Gesicht wie es auf den Grund vom See sinkt. ''Baby bitte ! Atme für mich ! Gib mir Zeit , ich bin bei dir !'' .
Wo gehst du hin ? Wo gehst du hin ? Und wohin würdest du gehen wenn du in der Lage dazu wärst ?
Dein Puls schlägt nicht mehr. Und dieser Anblick...dieser Schmerz...schmerzt so sehr wie es Schusswunden tun.
Nachts höre ich noch deinen Namen und es bringt mich fast um !
Und ich versuche mein bestes um mich zu verletzen , obwohl ich weiß das du das nicht wollen würdest. Was für ein egoistischer Mensch ich doch bin.
Eine Rasierklinge auf mein Handgelenk für jede ungeweinte Träne....meine Augen schließen sich...Krankenhaus...wieder zu hause ...try again.
Ich wollte ins Koma fallen und raste mit dem Roller in den dichten Wald. Unfall. Krankenhaus. Schon wieder überlebt. Ich will das sich unsere Herzen wieder vereinen. Ich will wieder zu dir.
Ich sehe dein Gesicht in meinen Träumen und es fühlt sich trotzdem nicht falsch an , was ich tue.
Der Schmerz wurde schlimmer. Also ging ich zum Arzt. Dieser verschrieb mir Pillen...als ob die mein Herz wieder zusammenflicken könnten.
Ich seh dich in meinen Träumen...noch schwimmend im See. Gott, wie du diesen See geliebt hast.
Ich will zu dir . Um jeden Preis. Obwohl...jetzt mache ich mir selbst ein bisschen Angst. Aber wenn ich bei dir bin..dann werde ich in Ordnung sein. Ich werde in Ordnung sein. Wenn ich wieder neben dir sitzen kann...und mit dir Reden...und die Schmetterlinge in meinem Bauch.... . Aber ob es jemals soweit kommen wird ? Bin ich wirklich in der Lage dazu ? Momentan sind die Schmetterlinge in meinem Bauch durch Messer ersetzt worden.
Oh Jay ... oh Jay...sie wollen mich wieder in die Klinik stecken....warum bist du nicht hier !? Warum !? Bitte verzeih mir.

Freitag, 27. April 2012

Gemeinsamkeit.

Ich saß mit einem Teil meiner Familie Nachts auf der Terrasse. Es war gegen 22.00 Uhr. Wir saßen auf der Terrasse und unterhielten uns alle miteinander. Aber diesmal...diesmal hatte ich das Gefühl dazu zu gehören . Dieses Beisammen sein ...es linderte den Schmerz der Einsamkeit und Verzweiflung in meinem Herzen. Alle waren da, außer mein großer Bruder. Ich blickte auf den leeren Platz neben mir. Ein stechender Schmerz durchfuhr meinen Körper. Mein Bruder fehlte mir so sehr. Er gehörte doch zu mir , wir waren immer eins, er gehörte an meine Seite. Doch er hat sich von mir abgewendet. Von uns allen. Er ist einsamer als ich. Er wollte nicht länger zu einer Familie gehören in der er keine Liebe bekommt. Und das alles wegen mir. Schon als kleines Kind hab ich die ganze Aufmerksamkeit meiner Eltern bekommen...und mein Bruder...er stand nur daneben und schaute traurig zu. Das Funkeln in seinen Kinderaugen war verschwunden. Trotzdem verbrachte er viel Zeit mit mir , er war immer für mich da. Immer an meiner Seite. Ich versuchte den Schmerz den er empfand mit meinem Dasein zu lindern. Doch es half nicht viel. Er hat viele Dinge in seinen jungen Jahren gesehen , die er nicht hätte sehen sollen. Seine Vergangenheit besteht aus Schmerz , Verlust , Trauer und vor allem Einsamkeit. Er hat mich immer beschützt. Das werde ich ihm nie vergessen. Doch heute sehen wir uns nicht mal mehr in die Augen . Jedes Mal wenn er nach Hause kommt , blicke ich in ein schmerzverzerrtes Gesicht. Ich merkte wie mir die Tränen kamen. Nachdem alle mit dem Essen fertig waren , erhob ich mich und wollte eine Runde im Wald laufen , welcher bis jetzt schon immer mein einziger Zufluchtsort gewesen war wenn ich alleine sein wollte. Doch bevor ich auch nur einen Schritt machen konnte ergriff jemand meine Hand . Schlagartig  drehte ich mich um und sah in das besorgte Gesicht meiner Großmutter. ''Wo willst du denn hin,Kind?'',fragte sie. ''Eine Runde drehen'',antwortete ich eintönig . Meine Großmutter blickte in Richtung Wald und riss die Augen auf. Jetzt blickte sie erneut zu mir und sagte : ''Um diese Uhrzeit !? Doch nicht etwa im Wald,oder''!? Ehe ich antworten konnte fuhr sie fort. Jetzt sprach sie leise und mit ernster Miene : ''Vergiss nie mein Kind , sobald die Lichter der Straßenlaternen aufflammen erwachen die Dämonen aus ihrem Schlaf...'' . Ich schauderte , obwohl ich nicht daran glaubte ... . ''Großmutter an so was glaube ich nicht,das weißt du. Ich laufe doch nur eine Runde''. Sie dachte kurz über meine Worte nach und sagte dann : '' Na schön , aber bleib nicht all zu lange weg ja''? Ohne eine Antwort darauf zu geben nahm ich meine Taschenlampe und ging in den Wald. Es gab keine Laternen. Es war so dunkel das man nicht einmal die eigene Hand vor Augen sehen konnte. Und doch kannte ich den Weg auch ohne etwas zu sehen in und auswendig. Hier und da raschelte etwas , was mich etwas aufschrecken lies. Doch ich beruhigte mich mit dem Gedanken daran , dass es wahrscheinlich nur ein Hase oder ein Eichhörnchen gewesen sein würde. Als ich an eine sagen wir mal ''Lichtung'' ankam , an der sich der See befand setzte ich mich an das Ufer vom See. Dort brach ich endgültig zusammen . Der Schmerz in meinem Herzen zerriss mich . Ich weinte...nein ich schrie...in die Dunkelheit hinein : '' Bruder...oh Bruder... .''

Mittwoch, 11. April 2012

You left me here alone.

Es gibt eine Sache in meinem Leben die ich -so oft es geht- versuche zu vermeiden : Menschen in mein Herz zu schließen & sie zu lieben. Denn hinter der Liebe lauert der Schmerz. Und mit dem Schmerz komm ich nicht klar. Aber es passiert trotzdem. Immer & immer wieder. Weil es menschlich ist.
Und das schlimmste daran ist : jenen Menschen den man liebt zu verlieren. Ich habe jemanden verloren. Für immer . ...Jay... . Er ist tot . Und er ist der Grund warum ich eine Weile lang nichts mehr gepostet hatte. Ich werde nie darüber hinweg kommen , das weiß ich. Er ist nicht der erste Mensch den ich verloren habe , aber noch nie war der Schmerz so intensiv wie jetzt. Meine Schlafstörungen sind seit dem schlimmer geworden. Meine Albträume auch. Im Schlaf schreie ich , das behauptet jedenfalls meine Mutter. Niemand kann sich vorstellen , wie schwer es gerade ist , diesen Eintrag hier zu erstellen. Ich zwinge mich förmlich. Es ist meine Schuld das er nicht mehr an meiner Seite ist. Bei dem Versuch mich zu beschützen ist er umgekommen. Wäre ich nicht dort gewesen , wäre es nie soweit gekommen. Und bitte versucht mir nicht einzureden , dass es nicht meine Schuld ist. Seit seinem ...Tod..(und ich merke gerade wie es schmerzt dieses Wort zu benutzen ) , bin ich Jays Schwester ein Dorn im Auge. Sie schwört mir das Leben zur Hölle zu machen. Das finde ich okay. Anders habe ich es ja auch nicht verdient.
Seit er nicht mehr bei mir ist , verspüre ich nichts als innere Leere und Schmerz . Meine Eltern haben mich aufgegeben .
Wenn ich an seiner Stelle ertrunken wäre , wäre das alles garnicht so schlimm. Mich würde ja niemand vermissen. Aber Jay , hatte eine Familie und Freunde die ihn über alles lieb(t)en. Ich werde es mir nie verzeihen. Niemals. Und in dieser schweren Zeit einsam zu sein , macht alles noch schlimmer.

Sonntag, 8. April 2012

.......my life.

(Ich habe diesen Text vor genau 10 Minuten an mein ''Leben'' geschickt. ich hoffe......sie verzeit mir.)


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Hey,
weißt du was. Ich hab dich gestern total vermisst. Du bist eigentlich das einzige , was ich aus raunheim vermisse. Weißt du , ich habe gestern geweint......weil ich dich vermisse. Du weißt garnicht wie sehr. Ich glaube du weißt garnicht wie wichtig du mir bist. Wie könntest du das auch, ich sage es dir viel zu selten. DU bist die EINZIGE....und das meine ich ernst.....person der ich blind vertraue. Wenn du mir befehlen würdest von einer klippe zu springen und sagen würdest , es passiert nichts....ich schwöre, ich wäre gesprungen. Weißt du wie oft ich an dich denke ? Nein weißt du nicht. Oft...sehr oft. Und immer wenn ich an dich denke, muss ich anfangen zu weinen. Selbst gerade wenn ich dir schreibe...weine ich....genau in diesem Moment. Yasmina , ohne dich an meiner seite ist mein leben garnichts. Im Grunde bist du mein Leben.Meine Mutter hat angst das ich depressiv werde. Und wenn ich es nicht besser wüsste, bin ich das schon. Ich habe seit einem halben jahr so gut wie garnicht das Haus verlassen. Ich gehe nur zur schule und wieder nach hause. Und wenn ich alleine bin , weine ich. Oder ich sitze den ganzen Tag auf einem Stuhl und starre aus dem Fenster. Dann fange ich an nach zu denken , über dich und über mein Leben...und dann fange ich wieder an zu weinen. Du weißt nicht wie ich mich fühle....ich bin alleine....ich bin einsam. Du kannst mich garnicht so sehr vermissen wie ich dich. Das ist unmöglich. Denn dich hat man nicht aus deiner gewohnten Gegend -deinem zu Hause - gerissen und in die Gasse geworfen.Du hast immernoch Leute mit denen du dich verstehst. Leute mit denen du über alles reden kannst. Leute denen du vertraust. Du hast Freunde. Du bist gut in der Schule. Du wirst das Schuljahr schaffen. Du bist Glücklich. ......ich aber nicht. Versteh das nicht falsch, ich freue mich das es dir gut geht....das du ein Leben hast....ich versuche dir nur zu schildern wie es mir geht. Auch wenn du es nicht mal annährend nachempfinden könntest. Weißt du....ich glaube du weißt garnicht wie viel du mir bedeutest. Manchmal denke ich du brauchst mich nicht. Denn ich weiß das ich dir nicht im entferntesten so viel bedeuten kann wie du mir. Sonst wärst du genauso unglücklich wie ich darüber, das wir getrennt wurden. Weißt du was ich in der schule mache !? Im Unterricht hocke ich rum und denke an dich.....und dann muss ich mir von meinen Lehrern anhören das ich zu nichts zu gebrauchen bin und das ich dieses Schuljahr nicht schaffen werde. Und weißt du was ich in den Pausen mache !? Jede pause...gehe ich ins mädchenklo....sperre mich in die hinterste Kabine und fange an zu weinen. Weil ich dich vermisse. Weil ich versagt habe. 
Falls du dich fragst warum ich dir das schreibe und nicht eher am telefon gesagt habe....ganz einfach aus dem grund weil ich sofort angefangen hätte zu weinen.
Ich habe niemanden mehr.
Auch nicht Jay. Von dem sollten wir erst garnicht anfangen. Er ist aus meinem Leben verschwunden. Für immer.
Manchmal, habe ich Angst alleine zu sein , ich würde mir zutrauen das ich mir noch irgendetwas antue. Bei uns in der nähe ist ein see....manchmal male ich mir aus wie ich reinspringe und nie wieder auftauche. 
Erinnerst du dich an das Geschenk das ich dir aus Marokko mitgebracht habe !?
Ich habe es immernoch.
In meiner Schublade.
Seit einem halben jahr.
Und ich habe es nicht angerührt.
Weil es Wunden und narben in meinem Herzen aufreisen würde ...weil es mich an dich erinnert.
ich werde dir nie so viel bedeuten wie du mir bedeutest, da bin ich mir sicher, aber du sollst ruhig wissen wie viel du mie bedeutest.
ich brauche dich wie luft zum atmen.
Und ich schwöre Yasmina....wenn ich dich nicht bald wieder sehe werde ich nicht mehr lange leben. Versprochen.

Montag, 19. März 2012

Don't come back at all.

Love is a heavy kiss when you don't deserve it.
It forgives, forgets, it never turns it’s back on you.
Love is an empty cup. It takes time to fill it up.
Even when you can't see it you can fill it lifting you.

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Da liefen wir also. Seite an Seite. Ich und Dylan ,welchen ich schon seit drei Jahren kannte. Es war nachts. Ich bin immer nachts unterwegs. Tagsüber ist alles grau und leblos. Nachts ist alles viel schöner , wie ich finde. Wir liefen Richtung Wald , lachten und unterhielten uns. Irgendwie musste ich die ganze Zeit an Jay denken , denn er kann es überhaupt nicht leiden wenn ich mit Jungs alleine unterwegs bin. Und erst recht nicht Nachts... . Dylan unterbrach mich in meinen Gedanken und fragte :"Ist was?". "Nein,wieso?"- "Du bist so still geworden. Woran denkst du?"- "Ach an nichts besonderes..Schule und sowas."- "Aber sicher".

Wir setzten uns auf eine Bank. Eine Eule und hier und da Geraschel aus den Bäumen waren zu hören. Niemand von uns sagte etwas. Wir saßen einfach nur völlig vertieft in unseren Gedanken da. Irgendwann sprach ich zu ihm:"Stimmt es,das..."- "...Das mit gestern Nacht? Ja es stimmt."- "Das sieht dir garnicht ähnlich."- "Wenn du wüsstest... ". Er sah mich an. Dylan redet nicht will. Aber er hört immer zu. Ja. Das könnte er stundenlang. "Komm, ich begleite dich nach Hause",sagte er anschliesend und nahm meine Hand. Ich senkte den Blick und antwortete:"Ich will aber nicht nach Hause. Zu Hause ist alles Scheiße". Ich spürte wie die Tränen über mein Gesicht rollten. Dylan nahm mich in den Arm. Kurz darauf sagte er :"Dir geht es also doch nicht so blendend wie du immer tust,hm?". Der kalte Wind kroch durch meine Jacke.Ich strich mir eine Sträne aus dem Gesicht.Ich versuchte meine Unsicherheit und Verbitterung zu überspielen und antwortete trotzig:"wieso interessiert dich das, bei dir ist es doch bestimmt genauso!". Er merkte es und lächelte. Dann legte er die Hand um meine Hüfte und sagte:"Sag mir, was ist es das dich so bedrückt?". "Das ist zu kompliziert."- "Ich habe Zeit."- "Nein hast du nicht..schau doch auf die Uhr."- "Für dich nehme ich mir alle Zeit der Welt." -"Ich bin aber müde."- "Kleines,eins muss man dir lassen,du weist wie man sich rausredet. Ich bringe dich nach Hause und morgen erzählst du mir was los ist."- "Ja mal sehen."

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I feel like I'm shadowed by hazy stars above me.
And they're all shining bright for me.
I've seen days of chaos, winter rains that wouldn't leave.
But I came clean cause I believed.
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Dienstag, 6. März 2012

I have nobody .


Es war nach Mitternacht .Heulend und vor Schmerzen gekrümmt lag ich in meinem Bett . Diese Einsamkeit in meinem Herzen schmerzte so sehr.Ja wirklich , sie erdrückte mich schon beinahe. Am liebsten hätte ich mir die Seele aus dem Leib geschriehen , aber das durfte ich ja nicht. Niemand durfte mich hören oder weinen sehen . Sonst wäre meine Mutter aufgewacht und hätte mich fertig gemacht. Sie hätte davon geredet wie schwach und erbärmlich ich bin. Ich spürte wie die Wunden auf meinem Körper brannten. Ich wollte mich jemanden anvertrauen , bloß wem? Jay wollte ich nicht länger belasten . Meinen Eltern kann ich auch nichts sagen und meine beste Freundin hat den Kontakt zu mir abgebrochen. Ich hätte mir am liebsten das Herz raus gerissen. Gefühle...wo zu sind sie überhaupt gut!? Es ist schwer. So unglaublich schwer. Ich drehe durch , verliere den Verstand. Ich habe fast zwei Tage lang nicht geschlafen und sehe schon aus wie eine Leiche . Warum kann nicht einfach alles so wie früher sein ...? Warum !? Wo ist die Liebe ...? Mama...wo ist die Liebe!? Wie viel muss ich noch durchmachen? Wie viel kann ich noch ertragen? Was habe ich getan , dass immer mir so was passieren muss!? Ich habe niemanden. Niemand kann sich vorstellen was für Qualen das sind. Niemand..

Sonntag, 19. Februar 2012

Pain was foreign. Foreign to me.

Ich ging aus dem Gerichtssaal mit gesenktem Blick . Es war furchtbar. Furchtbar , ihn wieder zu sehen und vor ihm und den Angehörigen alles Wort für Wort wieder erzählen zu müssen . Das er mich mehr als nur einmal vergewaltigt hatte , hatte ich nicht gesagt. Ich wollte und konnte nicht. Also wussten alle nur das ich einmal vergewaltigt wurde. 2 Jahre in einer Jugendstrafanstalt und 3 Monate Arest hatte er bekommen. Ungerecht. Unfair. Für mich unfassbar . Ich ging also aus dem Gerichtssaal und auf dem Flur brach ich dann zusammen . Es war zu viel. Zu viel auf einmal für mich.Ich viel auf die Knie . Mir wurde schwindelig . Ich hatte seid 2 Tagen nichts gegessen . Nur getrunken. Denn ständig musste ich an diesen Tag denken. Und jetzt war er da. Immernoch lag ich auf dem Flurboden. Mir war so schwindelig und schlecht . Und wieder kamen Erinnerungen hoch. Ich hörte hinter mir Jays Stimme und spürte seine Hand auf meiner Schulter . Er fragte mich die ganze Zeit was los war. Ich wollte ihm antworten doch ich konnte nicht. Meine Augen wurden schwer. Ich wollte sie offen halten , aber es ging einfach nicht. Es würde nun das siebte mal werden , indem ich ohnmächtig werde. Ich konnte nicht mehr. Meine Augen schlossen sich.

Montag, 13. Februar 2012

You'll never be alone.

Es war dunkel. Ich rannte. Ich hatte Angst. Es war schon sehr spät nachts und ich war aus dem Fenster der Klinik geklettert und weg gerannt. Eigentlich, dachte ich ja der Scheiß mit der Klinik wäre vorbei. Aber nachdem ich meiner Mutter vor Wut das Gesicht zerkratzt hatte , war ich wieder dort gelandet. Ich hatte dies getan weil meine Mutter etwas sehr verletzendes zu mir sagte und mich ohrfeigte. Sie sagte:"Du verdorbenes Miststück,du gehörst nicht mehr zu dieser Familie. Dein unschuldiges Lächeln ist befleckt, du bist hier nichts wert". In der klinik wurde meine Abwesenheit bemerkt und nach dem meine Eltern nicht an ihr Telefon gegangen waren hatten sie Jay informiert. So musste es jedenfalls gewesen sein denn nun rannte ich und Jay hinter mir her.Ich weinte. Ich weinte und rannte . Ich hatte keine Ahnung wohin, hauptsache Weg. "Diana! Diana was ist los mit dir !?Bleib doch bitte stehen , ich will mit dir reden." - "Ich will aber nicht mit dir reden! Lasst mich doch einfach alle in Ruhe !". Ich wusste dass er schneller als ich war und mich in Sekunden einholen würde. Trotzdem rannte ich . Plötzlich griff er nach meiner Hand und zog mich an sich. Ich schlug um mich ."Lass mich los!",rief ich. Jay hielt meine Hände ganz fest und redete beruhigend auf mich ein."Diana ganz ruhig , ich will für dich da sein." Ich beruhigte mich und versuchte mit dem Weinen auf zu hören,was leider nicht so klappte wie ich es wollte. Er wischte mir die Tränen weg und wir nahmen uns in die Arme."Diana,was ist los mit dir? Warum bist du von dort abgehauen?",flüsterte er mir ins Ohr. Es war kalt,der Regen prallte auf den Boden."Jay ich hab Angst alleine zu sein. Ich will da einfach nicht mehr hin,verstehst du!? Ich kann einfach nicht mehr..." . Er strich mir übers Haar und sagte: "Aber du kannst doch nicht einfach abhauen...ich habe mir Sorgen gemacht.Wir finden eine Lösung. Es wird alles gut. Ganz bestimmt. Ich liebe dich..."

Mittwoch, 1. Februar 2012

School of schrott.

Ich saß im Klassenraum an dem Gruppentisch . Neben mir saß Liam. Ich hasse ihn..ich habe Angst vor ihm. Die ganze Zeit starrte er mich an."Was guckst du denn so bekloppt!? Keine Hobbys!?", meckerte ich ihn an und versuchte meine unsicherheit zu verbergen. Daraufhin flüsterte er :"An deiner Stelle hätte ich die Klappe gehalten, freu dich auf die Pause ." Ich schluckte und antwortete ihm daraufhin nichts weiter. Die ganze Zeit schaute ich auf die Uhr . Ich hatte vor genau nach dem es klingeln würde , in das Mädchenklo zu verschwinden und mich dort zu verstecken . Eine Weile später packte ich schon die Schulsachen ein , denn in weniger als zwei Minuten würde es klingeln und die große Pause anfangen. Es klingelte und ich wollte gerade gehen , doch dann hörte ich die Stimme meines Lehrers ertönen :"Diana du hast Tafeldienst. Also wische bitte die Tafel". Am Türrahmen stand Liam und fügte hinzu:"Macht nichts, ich warte auf dich Schatzi". Wir waren die einzigen im Klassenraum . Ich,der Lehrer und Liam.Ich lies mir mit der Tafel Zeit. Machte alles ganz langsam , bis mich erneut die Stimme meines Lehrers zusammenzucken lies."Heute noch Mademoiselle, dein Freund wartet doch auf dich und ich muss auch langsam.",sagte er. Liam lachte."Er ist nicht mein Freund...",antwortete ich. Ich legte den Tafelschwamm weg und rannte aus der Tür. Nicht in die Mädchentoilette. Auch nicht auf den Schulhof. Sondern in den nächsten Flur im zweiten Stock und versteckte mich unter einer Treppe. Ich betete dafür das er mich nicht finden würde. Und er fand mich auch nicht. Es klingelte. Ich musste zur nächsten Unterrichtsstunde . Kurz bevor ich die Klasse betreten konnte zog mich jemand zurück. Ich drehte mich um. Es war Liam und er sah sehr verärgert aus. Ich fing an zu zittern. Und plötzlich presste er mich mit voller Wucht an die Wand. Ich spürte seinen Atem an meinem Hals. Kurz darauf flüsterte er mir ins Ohr:"Hör mal zu, auf dieses Hund-Katze-Maus Spiel hab ich so gar keinen Bock.Diesmal lasse ich dich damit durchgehen, aber das nächste mal solltest du dir besser überlegen was du tust ,kleines".

Samstag, 28. Januar 2012

Wurde getaggt.

Wurde getaggt von Mary Janót . Vielen dank , kleines.


1. Welche Augenfarbe hast du?
 - Braun
2. Welcher Gegenstand hat in deinem Leben die wichtigste Bedeutung?
 - Mein Tagebuch ,welches ich schon seit meinem neunten Lebensjahr führe.
3. Wärst oder bist du gerne Girlie?
 - Kommt drauf an.
4. Was wünscht du dir in diesem Moment am meisten?
 - In Ruhe gelassen zu werden.
5. Welches Teil trägst du am liebsten an dir?
 - Mein Amulett  .
6. Was von den verbotenen Sachen würdest du gerne mal tun?
 -  Weiß ich noch nicht,
7. Hast du eine Jugendsünde?
 - Eine? Viele...ich würde sie eher als Verbrechen sehen.
8. Kannst du "Nein" sagen, wenn es darauf ankommt, dich zu schützen?
 - Mal so . Mal so.
9. Das Meer oder die Berge?
 - Die Berge.
10. Hast du schon ein Auto?
 - Nein,
11. Würdest du deinen Blog aufgeben, wenn es von dir verlangt wird?
  - Kommt drauf an wer es von mir verlangt und aus welchem Grund... .

Meine Fragen sind :

1. Wenn du dir aussuchen könntest ,wie du sterben willst, wie würdest du dich entscheiden?
2. ''Einseimkeit ist besser als in schlechter Gesellschaft zu leben'' - Wie siehst du das?
3. Hast du jemals in deinem Leben die Hand gegen irgendjemanden erhoben?
4. Wo hin würdest du reisen wenn du könntest?
5. Was tust du in deiner Freizeit?
6. Regen , Schnee oder Sonnenschein ?
7. Fällt es dir leicht, Vertrauen zu fassen?
8. Wie lange bloggst du schon?
9. Denkst du oft an dass, was noch kommt...an die Zukunft?
10. Was hältst du vom Thema ''Liebe'' ?
11. Hast du Geschwister? Wenn ja , hast du einen Guten Draht zu ihnen?

Diese Fragen gehen an :

 und an (ich weiß leider nicht deinen Namen) : http://andhopeisjustaword.blogspot.com/