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Sonntag, 19. Februar 2012

Pain was foreign. Foreign to me.

Ich ging aus dem Gerichtssaal mit gesenktem Blick . Es war furchtbar. Furchtbar , ihn wieder zu sehen und vor ihm und den Angehörigen alles Wort für Wort wieder erzählen zu müssen . Das er mich mehr als nur einmal vergewaltigt hatte , hatte ich nicht gesagt. Ich wollte und konnte nicht. Also wussten alle nur das ich einmal vergewaltigt wurde. 2 Jahre in einer Jugendstrafanstalt und 3 Monate Arest hatte er bekommen. Ungerecht. Unfair. Für mich unfassbar . Ich ging also aus dem Gerichtssaal und auf dem Flur brach ich dann zusammen . Es war zu viel. Zu viel auf einmal für mich.Ich viel auf die Knie . Mir wurde schwindelig . Ich hatte seid 2 Tagen nichts gegessen . Nur getrunken. Denn ständig musste ich an diesen Tag denken. Und jetzt war er da. Immernoch lag ich auf dem Flurboden. Mir war so schwindelig und schlecht . Und wieder kamen Erinnerungen hoch. Ich hörte hinter mir Jays Stimme und spürte seine Hand auf meiner Schulter . Er fragte mich die ganze Zeit was los war. Ich wollte ihm antworten doch ich konnte nicht. Meine Augen wurden schwer. Ich wollte sie offen halten , aber es ging einfach nicht. Es würde nun das siebte mal werden , indem ich ohnmächtig werde. Ich konnte nicht mehr. Meine Augen schlossen sich.

Montag, 13. Februar 2012

You'll never be alone.

Es war dunkel. Ich rannte. Ich hatte Angst. Es war schon sehr spät nachts und ich war aus dem Fenster der Klinik geklettert und weg gerannt. Eigentlich, dachte ich ja der Scheiß mit der Klinik wäre vorbei. Aber nachdem ich meiner Mutter vor Wut das Gesicht zerkratzt hatte , war ich wieder dort gelandet. Ich hatte dies getan weil meine Mutter etwas sehr verletzendes zu mir sagte und mich ohrfeigte. Sie sagte:"Du verdorbenes Miststück,du gehörst nicht mehr zu dieser Familie. Dein unschuldiges Lächeln ist befleckt, du bist hier nichts wert". In der klinik wurde meine Abwesenheit bemerkt und nach dem meine Eltern nicht an ihr Telefon gegangen waren hatten sie Jay informiert. So musste es jedenfalls gewesen sein denn nun rannte ich und Jay hinter mir her.Ich weinte. Ich weinte und rannte . Ich hatte keine Ahnung wohin, hauptsache Weg. "Diana! Diana was ist los mit dir !?Bleib doch bitte stehen , ich will mit dir reden." - "Ich will aber nicht mit dir reden! Lasst mich doch einfach alle in Ruhe !". Ich wusste dass er schneller als ich war und mich in Sekunden einholen würde. Trotzdem rannte ich . Plötzlich griff er nach meiner Hand und zog mich an sich. Ich schlug um mich ."Lass mich los!",rief ich. Jay hielt meine Hände ganz fest und redete beruhigend auf mich ein."Diana ganz ruhig , ich will für dich da sein." Ich beruhigte mich und versuchte mit dem Weinen auf zu hören,was leider nicht so klappte wie ich es wollte. Er wischte mir die Tränen weg und wir nahmen uns in die Arme."Diana,was ist los mit dir? Warum bist du von dort abgehauen?",flüsterte er mir ins Ohr. Es war kalt,der Regen prallte auf den Boden."Jay ich hab Angst alleine zu sein. Ich will da einfach nicht mehr hin,verstehst du!? Ich kann einfach nicht mehr..." . Er strich mir übers Haar und sagte: "Aber du kannst doch nicht einfach abhauen...ich habe mir Sorgen gemacht.Wir finden eine Lösung. Es wird alles gut. Ganz bestimmt. Ich liebe dich..."

Mittwoch, 1. Februar 2012

School of schrott.

Ich saß im Klassenraum an dem Gruppentisch . Neben mir saß Liam. Ich hasse ihn..ich habe Angst vor ihm. Die ganze Zeit starrte er mich an."Was guckst du denn so bekloppt!? Keine Hobbys!?", meckerte ich ihn an und versuchte meine unsicherheit zu verbergen. Daraufhin flüsterte er :"An deiner Stelle hätte ich die Klappe gehalten, freu dich auf die Pause ." Ich schluckte und antwortete ihm daraufhin nichts weiter. Die ganze Zeit schaute ich auf die Uhr . Ich hatte vor genau nach dem es klingeln würde , in das Mädchenklo zu verschwinden und mich dort zu verstecken . Eine Weile später packte ich schon die Schulsachen ein , denn in weniger als zwei Minuten würde es klingeln und die große Pause anfangen. Es klingelte und ich wollte gerade gehen , doch dann hörte ich die Stimme meines Lehrers ertönen :"Diana du hast Tafeldienst. Also wische bitte die Tafel". Am Türrahmen stand Liam und fügte hinzu:"Macht nichts, ich warte auf dich Schatzi". Wir waren die einzigen im Klassenraum . Ich,der Lehrer und Liam.Ich lies mir mit der Tafel Zeit. Machte alles ganz langsam , bis mich erneut die Stimme meines Lehrers zusammenzucken lies."Heute noch Mademoiselle, dein Freund wartet doch auf dich und ich muss auch langsam.",sagte er. Liam lachte."Er ist nicht mein Freund...",antwortete ich. Ich legte den Tafelschwamm weg und rannte aus der Tür. Nicht in die Mädchentoilette. Auch nicht auf den Schulhof. Sondern in den nächsten Flur im zweiten Stock und versteckte mich unter einer Treppe. Ich betete dafür das er mich nicht finden würde. Und er fand mich auch nicht. Es klingelte. Ich musste zur nächsten Unterrichtsstunde . Kurz bevor ich die Klasse betreten konnte zog mich jemand zurück. Ich drehte mich um. Es war Liam und er sah sehr verärgert aus. Ich fing an zu zittern. Und plötzlich presste er mich mit voller Wucht an die Wand. Ich spürte seinen Atem an meinem Hals. Kurz darauf flüsterte er mir ins Ohr:"Hör mal zu, auf dieses Hund-Katze-Maus Spiel hab ich so gar keinen Bock.Diesmal lasse ich dich damit durchgehen, aber das nächste mal solltest du dir besser überlegen was du tust ,kleines".

Samstag, 28. Januar 2012

Wurde getaggt.

Wurde getaggt von Mary Janót . Vielen dank , kleines.


1. Welche Augenfarbe hast du?
 - Braun
2. Welcher Gegenstand hat in deinem Leben die wichtigste Bedeutung?
 - Mein Tagebuch ,welches ich schon seit meinem neunten Lebensjahr führe.
3. Wärst oder bist du gerne Girlie?
 - Kommt drauf an.
4. Was wünscht du dir in diesem Moment am meisten?
 - In Ruhe gelassen zu werden.
5. Welches Teil trägst du am liebsten an dir?
 - Mein Amulett  .
6. Was von den verbotenen Sachen würdest du gerne mal tun?
 -  Weiß ich noch nicht,
7. Hast du eine Jugendsünde?
 - Eine? Viele...ich würde sie eher als Verbrechen sehen.
8. Kannst du "Nein" sagen, wenn es darauf ankommt, dich zu schützen?
 - Mal so . Mal so.
9. Das Meer oder die Berge?
 - Die Berge.
10. Hast du schon ein Auto?
 - Nein,
11. Würdest du deinen Blog aufgeben, wenn es von dir verlangt wird?
  - Kommt drauf an wer es von mir verlangt und aus welchem Grund... .

Meine Fragen sind :

1. Wenn du dir aussuchen könntest ,wie du sterben willst, wie würdest du dich entscheiden?
2. ''Einseimkeit ist besser als in schlechter Gesellschaft zu leben'' - Wie siehst du das?
3. Hast du jemals in deinem Leben die Hand gegen irgendjemanden erhoben?
4. Wo hin würdest du reisen wenn du könntest?
5. Was tust du in deiner Freizeit?
6. Regen , Schnee oder Sonnenschein ?
7. Fällt es dir leicht, Vertrauen zu fassen?
8. Wie lange bloggst du schon?
9. Denkst du oft an dass, was noch kommt...an die Zukunft?
10. Was hältst du vom Thema ''Liebe'' ?
11. Hast du Geschwister? Wenn ja , hast du einen Guten Draht zu ihnen?

Diese Fragen gehen an :

 und an (ich weiß leider nicht deinen Namen) : http://andhopeisjustaword.blogspot.com/

Montag, 23. Januar 2012

Let it snow,let it snow.

Ich lief durch die leerstehenden Straßen der kleinen Stadt in der ich früher schon mal als kleines Kind gelebt hatte. An meinem siebten Geburtstag waren wir weg gezogen und vor einigen Monaten beschloss meine Mutter wieder hier her zu ziehen. Nichts hatte sich geändert. Rein garnichts. Ich habe mich hier nie zu Hause gefühlt. Kurz blieb ich stehen und schaute mich um. Dann lief ich weiter. Keine Menschenseele . Keine vorbeifahrenden Autos. Stille. Es war so still dass ich es als etwas unheimlich empfand. Der Geruch von Regen lag in der Luft. Doch von Regen gab es keine Spur . Überall lag Schnee . Und mich ergriff dieses eigenartige Gefühl das ich an Wintertagen wie diesen oft bekam. Ich kann es nicht beschreiben , aber dieses eigenartige Gefühl, der Geruch von Regen , diese Stille und der Schnee ...sie lösten etwas in mir aus. Ich versuche mich zu erinnern wie schon oft aber es kam nichts. In meinen Erinnerungen gab es diesen einen Tag . Und ich weis das an diesem Tag etwas sehr schlimmes mit mir geschehen war . Dennoch weis ich nicht genau was. Ich kann mich nur an Bruchteile von diesem Tag erinnern. Ich habe dieses Bild vor mir , in dem ich mich an ein Kissen klammere und mit weit aufgerissenen Augen verstört vor mich hin und her Wippe. Die Tür öffnet sich und ein Junge kommt herein . Aber wer war dieser junge?!
Ich setzte mich auf eine kalte nasse Bank und versuchte mich krankhaft weiter zu erinnern. Und ich hatte wieder ein Bild vor mir. Ein Bild auf dem mich ein Mädchen versucht von dem Dach eines alten moderen Hauses zu stürzen. Als ich nur noch mit einer Hand an der Dachrinne hänge verschwindet sich durch das Fenster. Und plötzlich taucht wieder dieser junge auf und reicht mir die Hand. Wer war dieses Mädchen ?! Was war das für ein Haus !? Dieser Junge, ich weis das ich oft mit ihm alleine war. Aber an mehr kann ich mich nicht erinnern. Was war an jenem grauen Wintertag geschehen ? Die anderen, sie wissen es! Aber niemand will mir etwas sagen. Ich weis das meine Mutter alle Dinge die mich möglicherweise an etwas erinnern könnten auf den Dachboden verstaut. Den Schlüssel versteckt sie immer. Ich muss ihn suchen. Es ist so verrückt. Ich werde es herausfinden...was ist damals vorgefallen?...damals.

Samstag, 14. Januar 2012

Rot,rot,rot.

Rot , rot , rot und schwankend. Dieses ganze Blut. In diesem Moment , in dem ich in den Spiegel schaue und die lange Narbe an meinem Becken bis zu der Gebärmutter sehe , habe ich wieder all diese Bilder vor mir. All diese Bilder schießen in Bruchteilen von Sekunden durch meinen Kopf. So viel Blut, ich will es nicht sehen. Ich schließe die Augen aber sie wollen mir nicht aus dem Kopf gehen. Mir wird schwindelig und schlecht. Ich falle auf die Knie. Ich wünschte du wärst jetzt hier , damit du verstehen könntest , warum ich damals sagte dass ich Angst habe mit mir allein zu sein. Du sollst mit eigenen Augen sehen und verstehen. Und ich hoffe du würdest erkennen, das ich ein schrecklicher Mensch bin. Das du mich lieber jetzt schon verlassen solltest bevor ich dich zu sehr ins Herz schließe und dich nicht gehen lassen kann. Du bist mit deiner liebenswerten Art ein weit entferntes Wesen das mich zur Verzweiflung treibt. Denn liebe ist vergänglich. Und ich wünschte wir hätten uns nie getroffen , dann könnte ich dich nie verlieren. Diese Herz zereissenden Gefüle werden ewig mit meiner Seele in der Dunkelheit leben. Wir haben uns aber getroffen...uns kennen gelernt...und wir lieben. Liebe... . Die Räder des Schicksals beginnen sich zu drehen. Dieses Geheimnis von dem niemand....niemand...niemand weis.Mein Schädel brummt und ich höre diese flüsternden Stimmen in meinem Kopf. Ich halluziniere. Ich falle, ich falle, ich falle und kann nicht mehr zurück. Selbst wenn ich diese Gedanken,Bilder und Erinnerungen einmeißle...niemals.

Sonntag, 8. Januar 2012

Rache.

Mein Herz schmerzt vor Schuldgefühlen. Und ich kann mich niemanden öffnen. Aus dem Grund , weil ich niemanden vertrauen kann. Und du liebe Lara , du hast mich damals verraten. Du warst die einzige der ich vertraut habe. Mit der ich über alles reden konnte. Und plötzlich merktest du , dass ich mich verändert hatte. Aber du wusstest nicht warum. Du hast voreilig gehandelt. Du sagtest ich wäre nicht mehr die , die ich einmal war. Dabei wusstest du zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal was in mir Vorging . Weinend erklärte ich dir das ich dir nicht sagen konnte was mit mir los war. Doch statt Verständnis zu zeigen gingst du einfach und liest mich alleine. Und als ich am nächsten Tag in die Schule ging tuschelten alle hinter meinem Rücken. Sie sagten Dinge die garnicht stimmten und mich zu tiefst verletzten. Und als ich herausfand das ausgerechnet du hinter all dem stecktest , hätte ich dir am liebsten die Augen ausgekratzt. Und ich bereue heute , es dir damals nicht heimgezahlt zu haben. Alle Leute kennen meinen Namen. Egal wo ich hingehe , alle kennen meinen Namen . Und sie alle reden immernoch über mich und glauben mich zu kennen. Diese Worte werden mir niemals aus dem Kopf gehen. Ich werde sie nie vergessen. Und sie brennen so sehr in meinem Herzen. Du hast den Namen meiner Familie in den Dreck gezogen. Und dafür bekomme ich die Schuld. Das alles habe ich nur dir zu verdanken und muss den Rest meines Lebens damit klarkommen. Das ganze ist jetzt zwei Jahre her. Und glaube mir Lara, es dauert nicht mehr lange, dann werde ich mich auf den Weg machen um dich zu suchen! Und dann gibt es keinen Ausweg mehr. Nur ich und du. Wahrscheinlich werde ich versuchen am Anfang des Gespräches vernünftig mit dir zu reden. Es wird mir schwer fallen , denn mein Hass auf dich ist über die Jahre gewachsen. Und ich weiß das wir in diesem Gespräch zu keiner Lösung kommen werden. Also werde ich dir nach dem Gespräch erst einmal die Fresse polieren. Und nach dem ich dies getan habe werde ich dein Leben auch zerstören genauso wie du meins zerstört hast.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Wer bin ich für euch?

Ihr seid immer um mich herum. Schule...für euch bin ich die beste Freundin. Doch ihr meine Lieben, ihr seid mir so fremd. Ich höre euch an.  Eure Probleme und Sorgen. Zeige Mitgefühl , aber in Wirklichkeit seid ihr mir so egal. Und dafür hasse ich mich. Ihr und eure Probleme...ihr juckt mich nicht. Ihr interessiert mich nicht. Ich vertraue euch nicht. Ich lache über all eure Witze obwohl sie mich langweilen. Ich schenke euch meine Zeit und Aufmerksamkeit, dabei will ich nur alleine sein. Ihr glaubt mich zu kennen. Doch das tut ihr nicht. Niemand. Niemand von euch kann bis tief in mein Herz eindringen . Ich kann mich euch nicht anpassen. Und ich will es auch nicht. Zu Hause .... Mama? Papa? Großer Bruder? Wer bin ich für euch? Wer bin ich wirklich    
für euch? Auch ihr, auch ihr,auch ihr, ihr seid mir so fremd. Auch ihr...ihr kennt mich nicht. So bald ich das Haus betrete, überkommt mich ein Gefühl von Trauer und Verzweiflung. Weil ich von da an weiß, wie mein Tag zu Ende gehen wird. Ich lasse mich in mein Bett fallen, heule mir die Augen wund und schlafe dann irgendwann ein. Ich fühle mich nicht zu Hause. Ich fühle mich wie in einem Käfig. In eurer Gegenwart muss ich mich zum Lächeln zwingen. Obwohl ich euch in solchen Momenten am liebsten den Kopf abschlagen würde. Undzwar dafür, das ihr mich so fertig macht. Dafür, das selbst ihr, meine Eltern , mich nicht ernst nehmen und nicht lieben. Aber ihr seid immer noch meine Eltern. Ich bewege mich wie in Trance durch diese Welt und mein Leben. Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren . Habe immer noch  nicht realisiert, das all dies die Realität ist. Realität. Ich gehöre hier nicht her. Nicht in diese Welt. Ich gehöre nirgendwo hin. Weil mich niemand versteht. Egal wo ich hin gehen würde, ich würde nie glücklich werden. Und ich....ich frage mich....wer bin ich eigentlich?...wer bin ich?  Erst jetzt merke ich , wie einsam ich bin. Es ist ein Stich in mein Herz. Und mit jeder Zeile die ich hier niederschreibe, kullern die Tränen. Mit  jedem Wort , mit jedem Punkt und Komma , mit jedem Satz. Es gab niemanden in meinem Leben, der mir Wärme spenden kann. Niemand bis auf ihn. Niemanden bis auf Jay. Aber selbst du mein Liebling , tust mir weh wenn du mir sagst du liebst mich und mich in deinen Armen hältst. Weil ich immer daran denken muss das Liebe vergänglich ist. Weil ich weiß, das jede Beziehung ein Ende haben wird. Weil ich Angst habe, dass du , der einzige der meine Seele am Leben hält, irgendwann aus meinem Leben verschwinden wird. Und dann...dann bin ich wieder ganz alleine. Ganz,ganz, alleine. So allein. Manchmal , denke ich darüber nach , meinem Leben ein Ende zu setzen. Aber ich tue es nicht, weil ich immer noch davon Träume, das alles gut werden könnte.Auch wenn ich weiß , dass es wahrscheinlich nicht gut werden wird. Trotzdem will ich warten. Und so lange muss ich leiden, mich durch jenes Leben quälen. Wenn ihr nur wüsstet , wie sehr mich diese Einsamkeit quält. Wir leben in einer verdorbenen Gesellschaft. Diese Leute.......ich hasse sie. Ich hasse mich. Ich verachte diese Welt. Die Suche nach mir Selbst hat so eben begonnen.

Dienstag, 27. Dezember 2011

You should let me... .

"Lasst mich doch einfach in Ruhe !",schrie ich meine Eltern an und rannte aus dem Haus. Ich hörte meinen Vater noch sagen:"Die kommt schon wieder..". Es war recht spät . Irgendwas mit 22.00 Uhr. Die Straßen waren leer. Wahrscheinlich weil alle glücklich mit ihren Familien zu Hause saßen und Weihnachten feierten. Nur ich nicht! Ich hasse es! Ich war sauer. So sauer und lief am Rand des Waldes in Richtung See. "Ich will keinen von ihnen Wiedersehen ! Keinen!", sagte ich mir in Gedanken und war schließlich an der Brücke die über den kleinen See führte angekommen . Man konnte so gut wie garnichts sehen , aber das war mir egal. Hauptsache ich war alleine. Ich schaute runter auf den See. Er wirkte recht unheimlich. Das Wasser sah schwarz aus. Ich versank in Gedanken . "Niemand von ihnen würde mich vermissen. Niemand... . Niemand auser ...Jay. Er tut so viel für mich wie kein anderer. Ich stehe so tief in seiner Schuld..", plötzlich wurde ich durch ein Racheln aus meinem Meer voller Gedanken gerissen. Ich blickte zur rechten Seite. Dort stand jemand. Nur ich wusste nicht wer es war. Die Person näherte sich mir mit langsamen Schritten . "Was machst du hier drausen ?", fragte mich eine Jungenstimme."Wer bist du?",fragte ich. Und die Person antwortete:"Niemand wichtiges und du?". Schließlich standen wir uns gegenüber . "Kann dir doch egal sein wer ich bin...", antwortete ich eintönig. "Mädchen wie du sollten um diese Uhrzeit besser zu Hause sein." - "Und Jungs wie dich geht das garnichts an". Ich konnte sein Gesicht immer noch nicht erkennen. Seine Stimme kam mir bekannt vor. Und auf einmal spürte ich seine Hand auf meiner Brust. Sofort schubste ich ihn von mir weg und schrie ihn an :"Spinnst du!?" . Daraufhin warf er mich zu Boden und legte sich auf mich. "Weißt du jetzt vielleicht wer ich bin ?! Erinnerst du dich wieder?!". Ich erstarrte und riss die Augen auf. Diese warme Stimme , seine Art zu sprechen...warum war mir das nicht gleich aufgefallen!? Wie konnte ich nur so dumm sein!? Und dann dachte ich mir: Warum ich!? "Du machst dir alles noch schwerer vor Gericht!",sagte ich. Daraufhin fuhr er mit seinem Finger an meinem Hals entlang und antwortete unbeeindruckt:"Ich habe dir doch gesagt ich werde da eh heil rauskommen. Auserdem, habe ich dich vermisst mein Schatz". Ich brach in Tränen aus war aber fest entschlossen mir das nicht gefallen zu lassen. Als ich beganng um mich zu schlagen nahm er meine Hände und zog sie an sich. Ich versuchte mich los zu reißen , aber ich schaffte es nicht. Es schien so als würde er sich nicht einmal anstrengen. Und dann schossen mir die Fragen in den Kopf: Wie hat er mich gefunden? Ist das ein unglücklicher Zufall?! Oder hat er mich verfolgt?! Er knüpfte meine Hose auf und riss sie dann gewaltsam runter. Als ich versuchte ihn zu treten schlug er auf mich ein. Er riss meinen Mantel auf, ebenso mein Oberteil so das ich bei extremer Kälte auf dem kalten Boden lag. "Bitte tu mir das nicht noch einmal an . Ich gebe dir was du willst aber lass mich gehen!" - "Ich will aber dich. Nur dich .", die letzten Kleidungsstücke bei mir fielen. Und es war kalt . So kalt. So kalt das es weh tat.Er drang in mich ein und drückte dabei mein Becken fest runter das ich aufschrie. Es tat so weh. Er tat mir absichtlich weh, das wusste ich. Ich wusste das er sehen wollte wie ich mich vor Schmerzen krümme. Das er mich weinen sehen wollte. Das er mich vor Schmerz aufschreien hören wollte. Ich weiß wie er tickt. Ich wollte ihm die's nicht gönnen. Zähne zusammen beisen hieß es für mich. Auch wenn es nicht immer klappte.Und trotz der ganzen Schmerzen wehrte ich mich nicht. Weil es zwecklos war und weil ich es hinter mich bringen wollte. Vorallem aber weil mich diese Kälte fast umbrachte!Als er fertig war, ging er von mir runter und fügte bevor er ging hinzu:"War schön dich wieder zu sehen mein Schatz ". Dann verschwand er in der Dunkelheit hinter dem verwilderten Waldweg. Schnell rappelte ich mich auf zog mich an und rannte los. Ich wusste nicht wohin denn ich konnte nichts sehen. Ich kam mir halb erfroren vor. Vielleicht war ich das auch. Lauter bilder die mir durch den Kopf schossen vernebelten mir die sicht .Ich hielt kurz an um Luft zu holen und rannte dann weiter Richtung Stadtzentrum. Ich ging in eine leere Gasse und brach dort in mich zusammen. Erneut brach ich in Tränen aus. Es war kalt, ich spürte die Angst bis tief in meine Knochen. Mit weit aufgerissenen Augen blickte ich ins leere . Zu tief saß der Schock. Mein Magen knurrte. Ich hatte seid fast zwei Tagen nichts mehr gegessen. Ich hatte keinen Hunger ...wirklich nicht. Ich kramte mein Handy aus der Jackentasche und versuchte Jay zu erreichen. Er ging dran. Mit weinerlicher Stimme sprach ich in den Hörer:" Jay wo bist du?! Bitte komm zu mir! Ich brauch dich! Ich will dich bei mir haben! Bitte!" - "Was ist passiert!?" - "Das kann ich dir jetzt nicht ..." - "Wo bist du?!" - "Stadtzentrum , hinter New Yorker in der Gasse..." - " Bleib wo du bist ich bin gerade zufällig in der Nähe." -, wir beendeten das Telefonat . Je mehr ich daran dachte was passiert war , desto mehr weinte ich und wollte Jays Nähe. Nach wenigen Minuten war er da. Ich rappelte mich auf und fiel ihm direkt in die Arme. Immer noch heulend sagte ich:"Jay.." und drückte ihn an mich . "Schatz, was ist los?Was ist passiert?!Wer hat dich so zugerichtet?" - "Ich-Ich-ich...Jay..ich.." - "Ganz ruhig, ich bin doch bei dir.", ich erzählte ihm was geschehen war. Und plötzlich hatte ich das Gefühl keinen Boden mehr unter den Beinen zu haben. Alles verschwomm . Ich fiel um, spürte aber den Aufprall nicht. Das wieder rum lag daran, das Jay mich aufgefangen hatte. Meine Augen schlossen sich und als ich sie wieder öffnete lag ich wieder in der Klinik. Jemand Griff nach meiner Hand. Es war Jay. Ich schaute zu ihm hoch und sagte :"Du solltest jetzt eigentlich bei deiner Familie sein und feiern." - "Das selbe könnte ich zu dir sagen." - "Es tut mir so leid." - "Dir muss garnichts leid tun mein Schatz.", er küsste mich auf die Stirn und blieb so lange bis ich einschlief.
Warum ich das alles hier schreibe? Weil es mich entlastet. Schreiben ist Balsam für meine Seele. Und ich fühle mich so schuldig. Ich hätte nicht zum See gehen sollen. Ich hätte Jay niemals anrufen sollen . Ich hätte alleine verrecken sollen. Ich hab alles kaputt gemacht. So verlief mein heilig Abend also. Das schlimmste Weihnachten in meinem Leben. Hoffentlich hattet wenigstens ihr schöne weihnachten .

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Note to self: Abnehmen!

Ich habe seid kurzem einen neuen Blog hinzugefügt indem ich über meinen Weg schlank,dünn,whatever zu werden. Naja. ihr könnt ja einmal reinschauen.  Thinspo's,ernährungspläne,Rückschläge,Erfolge,Wichtige Hinweise und C.o.