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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Wer bin ich für euch?

Ihr seid immer um mich herum. Schule...für euch bin ich die beste Freundin. Doch ihr meine Lieben, ihr seid mir so fremd. Ich höre euch an.  Eure Probleme und Sorgen. Zeige Mitgefühl , aber in Wirklichkeit seid ihr mir so egal. Und dafür hasse ich mich. Ihr und eure Probleme...ihr juckt mich nicht. Ihr interessiert mich nicht. Ich vertraue euch nicht. Ich lache über all eure Witze obwohl sie mich langweilen. Ich schenke euch meine Zeit und Aufmerksamkeit, dabei will ich nur alleine sein. Ihr glaubt mich zu kennen. Doch das tut ihr nicht. Niemand. Niemand von euch kann bis tief in mein Herz eindringen . Ich kann mich euch nicht anpassen. Und ich will es auch nicht. Zu Hause .... Mama? Papa? Großer Bruder? Wer bin ich für euch? Wer bin ich wirklich    
für euch? Auch ihr, auch ihr,auch ihr, ihr seid mir so fremd. Auch ihr...ihr kennt mich nicht. So bald ich das Haus betrete, überkommt mich ein Gefühl von Trauer und Verzweiflung. Weil ich von da an weiß, wie mein Tag zu Ende gehen wird. Ich lasse mich in mein Bett fallen, heule mir die Augen wund und schlafe dann irgendwann ein. Ich fühle mich nicht zu Hause. Ich fühle mich wie in einem Käfig. In eurer Gegenwart muss ich mich zum Lächeln zwingen. Obwohl ich euch in solchen Momenten am liebsten den Kopf abschlagen würde. Undzwar dafür, das ihr mich so fertig macht. Dafür, das selbst ihr, meine Eltern , mich nicht ernst nehmen und nicht lieben. Aber ihr seid immer noch meine Eltern. Ich bewege mich wie in Trance durch diese Welt und mein Leben. Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren . Habe immer noch  nicht realisiert, das all dies die Realität ist. Realität. Ich gehöre hier nicht her. Nicht in diese Welt. Ich gehöre nirgendwo hin. Weil mich niemand versteht. Egal wo ich hin gehen würde, ich würde nie glücklich werden. Und ich....ich frage mich....wer bin ich eigentlich?...wer bin ich?  Erst jetzt merke ich , wie einsam ich bin. Es ist ein Stich in mein Herz. Und mit jeder Zeile die ich hier niederschreibe, kullern die Tränen. Mit  jedem Wort , mit jedem Punkt und Komma , mit jedem Satz. Es gab niemanden in meinem Leben, der mir Wärme spenden kann. Niemand bis auf ihn. Niemanden bis auf Jay. Aber selbst du mein Liebling , tust mir weh wenn du mir sagst du liebst mich und mich in deinen Armen hältst. Weil ich immer daran denken muss das Liebe vergänglich ist. Weil ich weiß, das jede Beziehung ein Ende haben wird. Weil ich Angst habe, dass du , der einzige der meine Seele am Leben hält, irgendwann aus meinem Leben verschwinden wird. Und dann...dann bin ich wieder ganz alleine. Ganz,ganz, alleine. So allein. Manchmal , denke ich darüber nach , meinem Leben ein Ende zu setzen. Aber ich tue es nicht, weil ich immer noch davon Träume, das alles gut werden könnte.Auch wenn ich weiß , dass es wahrscheinlich nicht gut werden wird. Trotzdem will ich warten. Und so lange muss ich leiden, mich durch jenes Leben quälen. Wenn ihr nur wüsstet , wie sehr mich diese Einsamkeit quält. Wir leben in einer verdorbenen Gesellschaft. Diese Leute.......ich hasse sie. Ich hasse mich. Ich verachte diese Welt. Die Suche nach mir Selbst hat so eben begonnen.

Dienstag, 27. Dezember 2011

You should let me... .

"Lasst mich doch einfach in Ruhe !",schrie ich meine Eltern an und rannte aus dem Haus. Ich hörte meinen Vater noch sagen:"Die kommt schon wieder..". Es war recht spät . Irgendwas mit 22.00 Uhr. Die Straßen waren leer. Wahrscheinlich weil alle glücklich mit ihren Familien zu Hause saßen und Weihnachten feierten. Nur ich nicht! Ich hasse es! Ich war sauer. So sauer und lief am Rand des Waldes in Richtung See. "Ich will keinen von ihnen Wiedersehen ! Keinen!", sagte ich mir in Gedanken und war schließlich an der Brücke die über den kleinen See führte angekommen . Man konnte so gut wie garnichts sehen , aber das war mir egal. Hauptsache ich war alleine. Ich schaute runter auf den See. Er wirkte recht unheimlich. Das Wasser sah schwarz aus. Ich versank in Gedanken . "Niemand von ihnen würde mich vermissen. Niemand... . Niemand auser ...Jay. Er tut so viel für mich wie kein anderer. Ich stehe so tief in seiner Schuld..", plötzlich wurde ich durch ein Racheln aus meinem Meer voller Gedanken gerissen. Ich blickte zur rechten Seite. Dort stand jemand. Nur ich wusste nicht wer es war. Die Person näherte sich mir mit langsamen Schritten . "Was machst du hier drausen ?", fragte mich eine Jungenstimme."Wer bist du?",fragte ich. Und die Person antwortete:"Niemand wichtiges und du?". Schließlich standen wir uns gegenüber . "Kann dir doch egal sein wer ich bin...", antwortete ich eintönig. "Mädchen wie du sollten um diese Uhrzeit besser zu Hause sein." - "Und Jungs wie dich geht das garnichts an". Ich konnte sein Gesicht immer noch nicht erkennen. Seine Stimme kam mir bekannt vor. Und auf einmal spürte ich seine Hand auf meiner Brust. Sofort schubste ich ihn von mir weg und schrie ihn an :"Spinnst du!?" . Daraufhin warf er mich zu Boden und legte sich auf mich. "Weißt du jetzt vielleicht wer ich bin ?! Erinnerst du dich wieder?!". Ich erstarrte und riss die Augen auf. Diese warme Stimme , seine Art zu sprechen...warum war mir das nicht gleich aufgefallen!? Wie konnte ich nur so dumm sein!? Und dann dachte ich mir: Warum ich!? "Du machst dir alles noch schwerer vor Gericht!",sagte ich. Daraufhin fuhr er mit seinem Finger an meinem Hals entlang und antwortete unbeeindruckt:"Ich habe dir doch gesagt ich werde da eh heil rauskommen. Auserdem, habe ich dich vermisst mein Schatz". Ich brach in Tränen aus war aber fest entschlossen mir das nicht gefallen zu lassen. Als ich beganng um mich zu schlagen nahm er meine Hände und zog sie an sich. Ich versuchte mich los zu reißen , aber ich schaffte es nicht. Es schien so als würde er sich nicht einmal anstrengen. Und dann schossen mir die Fragen in den Kopf: Wie hat er mich gefunden? Ist das ein unglücklicher Zufall?! Oder hat er mich verfolgt?! Er knüpfte meine Hose auf und riss sie dann gewaltsam runter. Als ich versuchte ihn zu treten schlug er auf mich ein. Er riss meinen Mantel auf, ebenso mein Oberteil so das ich bei extremer Kälte auf dem kalten Boden lag. "Bitte tu mir das nicht noch einmal an . Ich gebe dir was du willst aber lass mich gehen!" - "Ich will aber dich. Nur dich .", die letzten Kleidungsstücke bei mir fielen. Und es war kalt . So kalt. So kalt das es weh tat.Er drang in mich ein und drückte dabei mein Becken fest runter das ich aufschrie. Es tat so weh. Er tat mir absichtlich weh, das wusste ich. Ich wusste das er sehen wollte wie ich mich vor Schmerzen krümme. Das er mich weinen sehen wollte. Das er mich vor Schmerz aufschreien hören wollte. Ich weiß wie er tickt. Ich wollte ihm die's nicht gönnen. Zähne zusammen beisen hieß es für mich. Auch wenn es nicht immer klappte.Und trotz der ganzen Schmerzen wehrte ich mich nicht. Weil es zwecklos war und weil ich es hinter mich bringen wollte. Vorallem aber weil mich diese Kälte fast umbrachte!Als er fertig war, ging er von mir runter und fügte bevor er ging hinzu:"War schön dich wieder zu sehen mein Schatz ". Dann verschwand er in der Dunkelheit hinter dem verwilderten Waldweg. Schnell rappelte ich mich auf zog mich an und rannte los. Ich wusste nicht wohin denn ich konnte nichts sehen. Ich kam mir halb erfroren vor. Vielleicht war ich das auch. Lauter bilder die mir durch den Kopf schossen vernebelten mir die sicht .Ich hielt kurz an um Luft zu holen und rannte dann weiter Richtung Stadtzentrum. Ich ging in eine leere Gasse und brach dort in mich zusammen. Erneut brach ich in Tränen aus. Es war kalt, ich spürte die Angst bis tief in meine Knochen. Mit weit aufgerissenen Augen blickte ich ins leere . Zu tief saß der Schock. Mein Magen knurrte. Ich hatte seid fast zwei Tagen nichts mehr gegessen. Ich hatte keinen Hunger ...wirklich nicht. Ich kramte mein Handy aus der Jackentasche und versuchte Jay zu erreichen. Er ging dran. Mit weinerlicher Stimme sprach ich in den Hörer:" Jay wo bist du?! Bitte komm zu mir! Ich brauch dich! Ich will dich bei mir haben! Bitte!" - "Was ist passiert!?" - "Das kann ich dir jetzt nicht ..." - "Wo bist du?!" - "Stadtzentrum , hinter New Yorker in der Gasse..." - " Bleib wo du bist ich bin gerade zufällig in der Nähe." -, wir beendeten das Telefonat . Je mehr ich daran dachte was passiert war , desto mehr weinte ich und wollte Jays Nähe. Nach wenigen Minuten war er da. Ich rappelte mich auf und fiel ihm direkt in die Arme. Immer noch heulend sagte ich:"Jay.." und drückte ihn an mich . "Schatz, was ist los?Was ist passiert?!Wer hat dich so zugerichtet?" - "Ich-Ich-ich...Jay..ich.." - "Ganz ruhig, ich bin doch bei dir.", ich erzählte ihm was geschehen war. Und plötzlich hatte ich das Gefühl keinen Boden mehr unter den Beinen zu haben. Alles verschwomm . Ich fiel um, spürte aber den Aufprall nicht. Das wieder rum lag daran, das Jay mich aufgefangen hatte. Meine Augen schlossen sich und als ich sie wieder öffnete lag ich wieder in der Klinik. Jemand Griff nach meiner Hand. Es war Jay. Ich schaute zu ihm hoch und sagte :"Du solltest jetzt eigentlich bei deiner Familie sein und feiern." - "Das selbe könnte ich zu dir sagen." - "Es tut mir so leid." - "Dir muss garnichts leid tun mein Schatz.", er küsste mich auf die Stirn und blieb so lange bis ich einschlief.
Warum ich das alles hier schreibe? Weil es mich entlastet. Schreiben ist Balsam für meine Seele. Und ich fühle mich so schuldig. Ich hätte nicht zum See gehen sollen. Ich hätte Jay niemals anrufen sollen . Ich hätte alleine verrecken sollen. Ich hab alles kaputt gemacht. So verlief mein heilig Abend also. Das schlimmste Weihnachten in meinem Leben. Hoffentlich hattet wenigstens ihr schöne weihnachten .

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Note to self: Abnehmen!

Ich habe seid kurzem einen neuen Blog hinzugefügt indem ich über meinen Weg schlank,dünn,whatever zu werden. Naja. ihr könnt ja einmal reinschauen.  Thinspo's,ernährungspläne,Rückschläge,Erfolge,Wichtige Hinweise und C.o.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Oh, how you doing me.

Wir lagen ganz dicht bei einander . Seine Hände um meine Hüften. Meine an seinem Brustkorb . "Diana"-sagte er leise.Ich hob den Kopf und sah in seine dunkelgrünen Augen.Ich antwortete:"Was ist?". Daraufhin lächelte er und meinte :"Nichts,ich wollte nur deine Stimme hören". Ich lächelte ebenfalls . Das erste mal seit langem. Und ganz plötzlich schossen mir wieder 'diese Bilder' durch den Kopf. Warum wusste ich nicht . Mein Atem wurde lauter und ungleichmäßig . Mein Körper zitterte und ich versuchte mühesam die Tränen zurück zu halten.Vergeblich. Eine Träne nach der anderen rollte an meiner Wange hinunter. Jay merkte natürlich vom ersten Moment an das etwas nicht stimmte. Er fragte nicht was los sei, denn das konnte er sich denken. Vorsichtig nahm er mich in seine Arme und zog mich behutsam an sich."Es wird alles wieder gut Diana. Es wird alles wieder gut. Das verspreche ich dir". Wenn Jay so etwas sagte , dann glaubte ich ihm das auch. Und das habe ich nie bereut. Jay wusste immer wie man mich beruhigt. Er ist der einzige der Weiß wie man mit mir umgeht. Kurz darauf fing er an zu erzählen:"Weißt du noch damals, nachts auf dem Hügel?"- Ich nickte. Und er erzählte weiter. Ich hörte ihm aufmerksam zu. Langsam wurde ich müde , meine Augen wurden schwer und schlossen sich. "Jay...", flüsterte ich leise und tastete nach seiner Hand. Bis ich sie schließlich fand und festhielt. Meine Augen waren immer noch verschlossen denn ich war so müde geworden das ich sie garnicht mehr öffnen konnte.Er küsste mich und sagte:"Ich werde immer für dich da sein, egal was zwichen uns passieren sollte." Nachdem er dies aussprach spürte ich seine weichen Lippen erneut auf die meiner. Und wieder wiederholte ich flüsternd:"Jay..." und schlief ein.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Absturz

Ich darf seit kurzem wieder in die schule . Naja, ich wollte es unbedingt und habe so lange gebettelt bis sie es mir erlaubt haben. Ich langweile mich nämlich und will nicht den ganzen Tag mit mir in einem Raum sein. Zu riskant.Ich habe anders als die anderen nur vier Stunden Schule. Mittlerweile habe ich schon wieder keine Lust auf Schule. Das liegt einzig und allein an Berkan und den Lehrern. Berkan .... Ich hasse ihn. Ich verstehe nicht weshalb er mich versucht so runter zu ziehen. Ich habe ihn nie etwas getan . Nie.. . Er hetzt alle gegen mich auf. Aber das ist mir egal. Ich brauche die anderen garnicht. Ich will sie nicht . Oder ist es eher so das mich niemand will? Ja. Berkan hat recht . Ich gehöre hier nicht her. Und das will ich auch nicht . Trotzdem verletzt es mich. Jedes Wort das sie sagen. Ich wünschte ich könnte hier weg...ganz weit,weit,weg. Physich geht es mir auch nicht besser. Nachts heule und schreie ich mir den Leib aus der Seele. Tags über bin ich müde und kaputt. Ich bin immer kaputt . Weswegen ich nach der Schule immer sofort schlafen gehe. Ich nehme meine Medizin nicht mehr, bin deprimiert, verzweifelt, einsam. Ich bin nur noch ein wandelndes Skelett. Oder eine Marionette die mit den Ärzten 'Spiel mir das Lied vom Tod' spielt. Ich kann nicht mehr. Wenn mich doch nur jemand verstehen würde..... . Ich will das alles nicht mehr. Ich bin gefallen. So tief gefallen. Absturz.

Montag, 28. November 2011

You wont see me cry.

Vorwort:
Auf Kommentare werde ich etwas später antworten. Ihr wisst ja das ich nur mit dem iPhone on kann und dieses etwas spinnt.

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Du schautest mich an und ich dich. Nach einer Weile sprachst du:"Warum hast du mir eigentlich verschwiegen das du so oft vergewaltigt wurdest? Ich hätte dich beschützen können . Aber Vorallem hätte ich Vollidiot merken sollen das etwas nicht stimmt.Ich werde es mir nie verzeihen ." Du legtest dich zu mir. Ich sagte still und langsam:"Dafür kannst du doch nichts. Du solltest dich nicht verantwortlich für mich fühlen , das stresst dich nur unnötig . Immerhin bin ich es ja nur, niemand wichtiges über den du dir den Kopf zerbrechen musst" Mir kamen die Tränen und ich wimmerte leise vor mich hin. Anschließend umarmtest du mich und drücktest mich an dich so das ich deinen Herzschlag hören konnte. So tatest du es immer um mich zu beruhigen und mir ein Gefühl von Wärme,Schutz und Geborgenheit zu geben."Sag so etwas nicht. Du weist das du in meinen Augen die wichtigste Person bist die ich kenne." Du fuhrst mir durch die Haare und fragtest dann:"darf ich?", so wie immer bevor du mich küssen wolltest. Denn du weist wie zerbrechlich ich bin und bist immer sehr fürsorglich und vorsichtig. Manchmal vielleicht zu vorsichtig. Ich nickte und du küsstest mich. Ich vergrub mein Gesicht in deine Schultern und sprach:"Ich liebe dich." Und du antwortetest:" Mein Mädchen..."

Samstag, 26. November 2011

''NICHT ANFASSEN!''- schrie ich die(mindestens),fünf Ärzte an die von allen Seiten an mir rumzogen. Ich schlug um mich.''NICHT ANFASSEN HABE ICH GESAGT!"-"Jetzt beruhigen sie sich doch mal ." -"Nen Scheis werd ich!". Ich konnte für mein verhalten nichts. Mir kamen diese ganzen Erinnerungen hoch, ich versetzte mich wieder zu diesem Zeitpunkt zurück , sah diese Bilder und das alles genau in dem Moment als die Ärztin mich an der Schulter packte. Mit nur einem Handgriff kam mir alles hoch. Ich hörte ihre Stimmen. Ich hörte sie wirklich in meinem Kopf ."Tut das weh?"-"Guck mir in die Augen meine hübsche."-"Schrei ruhig wenn es weh tut. Das gefällt mir."-"Keine Angst, ich passe die ganze Nacht auf dich auf." . Sie waren alle so verschieden. Und doch so gleich mit ihrer rücksichtslosen Art. Um mich herum verschwamm langsam alles.Mein Herz pochte immer schneller. Die Ärzte redeten mit mir. Fragten mich ob alles okay wäre.Ich wollte antworten. Aber aus welchem Grund auch immer kriegte ich meinen Mund nicht auf. Die stimmen in meinem Kopf wurden immer deutlicher."Lass uns spielen"-"Eine falsche Bewegung und ich sorge dafür, dass du deine Beine nicht mehr spürst."-"Ganz ruhig,nicht bewegen,die Schmerzen sind schneller vorbei als du glauben magst."-"Schmerzen sind lecker."-"Gefällt dir das?"-"Eine Klinge.Ein Schnitt.Dann bist du hoffentlich leise.". Ich hörte die Stimmen immer lauter. Tränen liefen mir an der Wange runter.Ich Fing an vor mich her zu murmeln. "Nicht schlagen, bitte....tu mir nicht weh....lass mich gehen...Fass mich nicht an.". Eine Arztin versuchte mich zu beruhigen und fuhr mir über die Haare.plötzlich fing ich wieder an um mich zu schlagen und schrie rum."NICHT ANFASSEN! LASS MICH LOS! ICH WILL DAS NICHT. BRINGT IHN WEG! WEG!". Auf einmal fing ich an mit Dingen um mich zu schmeisen. Kurz darauf packte mich jemand von hinten und drückte mich an sich."Diana es ist alles gut. Ich bin bei dir.Keine Angst.Das alles ist vorbei. Sie sind weg. Niemand wird dir irgendetwas tun.Nie wieder."- es war die vertraute Stimme meines Freundes. Ich beruhigte mich. Konnte wieder klarer sehen . Die stimmen waren weg. Und ich stellte glücklicherweise fest, das ich nicht bei 'ihnen' war. Die Ärzte schauten uns nur verwundert an. Ich versuchte auf zu stehen , doch als ich dies tat , dauerte es nur Sekunden und ich fiel zu Boden. Meine Augen schlossen sich. Und bevor ich endgültig weg getreten war, hoffte ich nie wieder auf zu wachen. Doch ich wusste...ich würde es. Ich wusste es.

Samstag, 19. November 2011

Freedom.


 Ich durfte raus. Raus aus dieser Irrenanstalt wo es von weißen kitteln und Beruhigungstabletten nur so wimmelt. Ein Tag mit dir verbringen.Nur ich und du. Ich liebe dich. Es war schön. Mainz. Starbuck's Coffee. Ich verschwand für einen Moment auf's Klo um zu sehen ob alles sitzt. Ich will dir gefallen. Als ich das WC verlies , hatte dich eine komiche Tussi angesprochen und ich hörte sie sagen : '' Hey, ich such was für's Bett, wie schaut's aus?'' . Mein erster Gedanke : erbärmlich. Mein zweiter Gedanke : Tu es nicht. Ich wartete ab um zu sehen wie du reagieren würdest. ''Du suchst was fürs Bett? Ikea ist gleich um die Ecke.'' , sagtest du und kehrtest ihr den Rücken zu.

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Manchmal, ist es schwer zu vertrauen. 
Sich jemanden an zu vertrauen.
 Manchmal, ist es schwer zu lieben.
 Dir mein Herz in die Hände zu legen.
Manchmal , wünschte ich ,ich würde dich nicht lieben.
Aus Angst, dich irgendwann zu verlieren.
Manchmal, wünschte ich ,die Liebe würde es nicht geben.
Doch ohne sie, kann ich nicht leben.

In love,
me

Sonntag, 13. November 2011

Heartbreak.

Es war 12.30 Uhr. Die Ärztin kam ins Zimmer. ''Diana,du hast Besuch und...'' - ''Wer...!?'' - ''Deine Eltern'' - ''Sagen sie ihnen doch bitte die können mich mal kreuzweise ja? Danke..'' - '' Na nu, gib ihnen doch eine Chance.'' - ''Nein. Mir haben sie auch keine gegeben.'' - ''Menschen machen Fehler'' - '' Die SIND ein FEHLER!'' - ''Ich kann sie doch nicht einfach draußen stehen lassen, ich bringe sie rein,okay?'' - ''Ja ja, macht doch was ihr wollt...'' . Meine Eltern betraten das Zimmer und setzten sich auf die Stühle gegenüber. Kein Hallo.Keine Umarmung. Nur Stille. Bis schließlich meine Mutter fragte :'' Wie geht es dir?'' - ''Was wollt ihr?!'',antwortete ich. ''Nach dir sehen um zu wissen wie es dir geht'',sagte mein  Vater. ''Nein das stimmt nicht, ihr empfindet es nur als eure Pflicht mich einmal im Monat zu besuchen damit der Kontakt nicht ganz abbricht. Ihr besucht mich nicht weil ihr mich liebt....und das wisst ihr selbst.'' - ''Aber das stimmt doch garn...'' - ''Doch!''. Ich schaute sie an. Mein Vater schüttelte den Kopf und sagte :'' Weißt du,vielleicht hast du ja recht mit all dem was du sagst! Aber na und!?'' - '' JA dann verpisst euch doch einfach!!!'',antwortete ich und merkte dabei wie mir die Tränen kamen und meine Stimme zittrig wurde. Meiner Mutter kamen ebenfalls die Tränen, mein Vater schüttelte nur mal wieder den Kopf. ''Los geht doch einfach! ''. Sie standen auf ,mein Vater verließ den Raum sofort, meine Mutter umarmte mich und meinte kurz darauf:''Ach Kind, verzeih mir doch...bitte'' - ''Momentan geht das einfach nicht....''.Sie verließ ebenfalls den Raum. Und ich...ich war wieder auf mich allein gestellt. War das richtig? Es hat sich jedenfalls richtig angefühlt für all das was sie mir angetan haben. Ich blieb mit meinen Tränen ,Gedanken und Herzschmerz wieder alleine. Ganz alleine.Einsamkeit.... .

Freitag, 11. November 2011

Don't let go.

Es war inzwischen 3.30 Uhr. Ich konnte nicht schlafen mal wieder nicht. Ich saß da, und starrte das Foto an das in zwei Hälften geteilt war. Auf einer Seite war ich zu sehen, auf der anderen meine Mutter. ich fühlte mich  einsam,vergessen,verletzt,benutzt und verraten. ich starrte einfach nur dieses Foto an . Schließlich schmiss ich die eine Hälfte auf der meine Mutter zu sehen war weg in den Müll und holte ein anderes Foto aus meiner Schublade raus. Auf diesem Foto waren meine beste Freundin und ihre Familie zu sehen. Familie.... . Ganz links war meine Freundin abgebildet. Diese riss ich aus dem Familienbild raus und klebte statt dessen die Foto-Hälfte auf der ich zu sehen war drauf. ''Familie... ''.Kurz darauf legte ich das Bild zur Seite.''Familie...'' Ich versank in Gedanken . '' Du hattest schon von Anfang an in deinem Leben keine Chance gehabt. Du hast alles gegeben damit es besser wird. Aber was du auch versuchst zu bewegen es geht... kaputt. Ein großes Herz , das früher mit Lebensfreude und Liebe gefüllt war. Davon ist nichts mehr übrig. Nur Verzweiflung,Angst und leere.Sie haben dein Vertrauen ausgenutzt. Du warst mit Herz und Seele für sie da. Für alle. Ich hätte nie gedacht dass das alles mal so kommen würde.'' - Gedanken über Gedanken. Früher war ich selbstbewusst....mich hat es nie gekümmert was andere von mir dachten. Ich habe gekämpft. Wenn mein Leben nicht gut verlief , habe ich dafür gesorgt das es wird. Ich habe mich immer für andere eingesetzt.Egal wer. Denn wir alle sind doch auch nur Menschen. Aber sie....sie haben mich kaputt gemacht. Das funkeln in meinen Augen ist verschwunden. Mein Lächeln auch. Warum musste das alles mir passieren? Was habe ich falsch gemacht? Mir ist gerade was aufgefallen.....ich war immer für  euch da. Mama,Papa,Brüderchen,Alina,Lea,Sina,Nicklas,Dominik, Alexandra, Dibosh....und so weiter und so fort.....aber wann wart ihr mal für mich da?